Rettungswege in Heilbronn blockiert: 46 Falschparker erwischt
Im Notfall zählt jede Sekunde – deshalb ist es wichtig, Rettungswege freizuhalten. Bei einer Kontrollfahrt durch Heilbronn hat die Feuerwehr mehrere Falschparker erwischt. Hier ging es besonders eng zu.
Rettungswege müssen frei bleiben – denn im Notfall zählt jede Sekunde. Im Straßenverkehr gibt es deshalb klare Regeln und wer sich nicht daran hält, muss mit Bußgeldern rechnen. Bei einer Kontrollfahrt durch Heilbronn hat die Feuerwehr einige Falschparker erwischt. Diese müssen nun mit Konsequenzen rechnen – doch die meisten Anwohner zeigten sich einsichtig.
Rettungsweg in Heilbronn blockiert: Falschparker müssen mit 55 Euro Bußgeld rechnen
Insgesamt 46 Verstöße durch zugeparkte Rettungswege und verkehrswidrig abgestellte Fahrzeuge zählte die Feuerwehr nach einer Kontrollfahrt durch die Stadt. Wer als Falschparker erwischt wurde, muss nun mit einem Bußgeld von 55 Euro rechnen. Abgeschleppt werden musste jedoch keines der falsch geparkten Fahrzeuge. Die Maßnahmen hierfür hätten laut Stadt Heilbronn Kosten von rund 200 Euro verursacht.
Unterwegs waren die Einsatzkräfte auch mit dem Drehleiter-Fahrzeug der Feuerwehr. Laut der Stadt Heilbronn waren alle überprüften Straßen grundsätzlich befahrbar, allerdings war „in den kritischen Bereichen ein Durchkommen für die Einsatzfahrzeuge nur durch mehrfaches Rangieren möglich, was zu Zeitverlusten führte – eine kritische Situation in einem echten Notfall“.
Feuerwehr auf Kontrollfahrt in Heilbronn: Hier ging es besonders eng zu
Neben der Kernstadt waren die Einsatzfahrzeuge auch in mehreren Stadtteilen unterwegs. In einigen Straßen ging es laut der Stadt besonders eng zu. Verwarnungen wurden unter anderem hier ausgesprochen:
- Fischergasse
- Dammstraße
- Mettelbachstraße
- August-Lämmle-Straße
- Traubenstraße
- Eigenheimstraße
- Hartmannweg
- Eduard-Hilger-Straße
- Feurerstraße
- Breslauer Straße
- Maihaldenstraße
- Rudolf-Harbig-Straße
- Gustav-Lohmiller-Straße
Anwohner reagieren überwiegend positiv auf Aktion in Heilbronn – doch es gibt auch Ausnahmen
Laut der Stadt Heilbronn zeigten die Anwohner im Austausch mit den Einsatzkräften überwiegend Zustimmung zu den Kontrollen. Viele wiesen darauf hin, dass die betroffenen Bereiche regelmäßig durch Falschparker beeinträchtigt seien.
Vereinzelt sei es jedoch auch zu Diskussionen mit Verkehrsteilnehmern gekommen, bei denen die Einsicht in die Bedeutung freizuhaltender Rettungswege nicht immer vorhanden gewesen sei.
Immer wieder Beschwerden über zugeparkte Rettungswege bei der Stadt Heilbronn
In der Verwaltung gehen nach Angaben der Stadt Heilbronn regelmäßig Hinweise aus der Bevölkerung über zugeparkte Rettungswege ein. Bei einem Einsatz können solche Verzögerungen im schlimmsten Fall Menschenleben kosten. Das Ordnungsamt appelliert deshalb eindringlich, die Haltverbote konsequent zu beachten – auch im eigenen Interesse. Wie die Stadt Heilbronn ankündigt, soll es auch weiterhin regelmäßige Kontrollfahrten im gesamten Stadtgebiet geben. (PM/migro)
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