Hoher Schaden
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Nach Gebäudebrand in Heilbronn: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

  
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Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Heilbronner Silcherstraße ist am Mittwoch ein hoher Schaden entstanden. Es wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.


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Eine dichte Rauchsäule schwebte am Mittwoch (17. Dezember) wegen eines Gebäudebrands über Heilbronn. Gegen 11:44 Uhr ist in einem Mehrfamilienhaus in der Silcherstraße in Heilbronn ein Feuer ausgebrochen. 

Ein Bewohner wurde schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 52-Jährige war zuvor von der Feuerwehr vom Dach des Hauses gerettet worden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Gebäudebrand in Heilbronner Silcherstraße – Mann von Dach gerettet

Möglicherweise sei es wegen selbständig ausgeführter Elektroarbeiten zum Brand gekommen, heißt es von der Polizei. Der Brandort sei für weitere Ermittlungen beschlagnahmt worden. Nach Polizeiangaben ist ein Schaden von 400.000 Euro entstanden.  


Wie Tobias Jochim, Einsatzleiter der Feuerwehr Heilbronn, erklärt, habe die Feuerwehr den Mann mit einer Drehleiter vom Dach gerettet. Er sei in ein Krankenhaus gekommen.

Feuer in Mehrfamilienhaus in Heilbronn: Gebäude komplett geräumt

Die Einsatzkräfte hätten sich über das Treppenhaus mit mehreren Löschrohren zum Dachgeschoss vorgearbeitet, erklärt der 36-Jährige. „Das Gebäude wurde komplett geräumt.“ Wie die Polizei erklärt, seien 15 Bewohner in dem Mehrfamilienhaus gemeldet.

Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs befand sich lediglich eine Person in dem Mehrfamilienhaus. Bis auf den Mann sei niemand verletzt worden. Die betroffene Wohnung und die Nachbarwohnung seien durch das Feuer derzeit nicht bewohnbar.

Anwohner sollten am Mittwochmittag vorübergehend ihre Fenster und Türen wegen des Rauches geschlossen halten. Gegen 12.30 Uhr sei das Feuer gelöscht gewesen. Die Sperrung blieb über mehrere Stunden bestehen.

Die Berufsfeuerwehr Heilbronn und die Freiwilligen Feuerwehren Heilbronn, Sontheim und Klingenberg waren mit 13 Fahrzeugen und 55 Mann im Einsatz.




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