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Für die Achtklässlerin Zoe steht der Berufswunsch bereits felsenfest: „Ich will Polizistin werden.“ In ihrem Fall dürfte der „Tag der Naturwissenschaften“ in der Experimenta, der insbesondere Schülerinnen für Mathematik, Informatik und Technik begeistern möchte, nicht auf fruchtbaren Boden gefallen sein. Doch dass Konzept hinter der nunmehr dritten Auflage der Veranstaltung funktioniert, darin sind sich alle Beteiligten einig.
Tag der Naturwissenschaften in der Experimenta begeistert 500 Schüler
Rund 500 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 aus halb Baden-Württemberg von Mannheim über Tübingen, Pforzheim bis nach Ochsenhausen waren am Dienstag zu Besuch in der Experimenta. Für jede Klasse gab es einen vorher ausgewählten gesonderten Programmstrang mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Abläufen. „Wir haben den Informatikstrang gewählt“, erklärte Gustavo Mackevics vom Hohenstaufen-Gymnasium in Göppingen, der mit seinem Lehrerkollegen Rico Schwarz und der 29-köpfigen 8. Klasse um die künftige Polizistin Zoe angereist war.
Die Pädagogen zeigten sich begeistert. „Die Kinder passen besser auf, es werden ganz andere Gespräche geführt als in der Schule, sie bekommen viele neue Impulse, können viel selbst ausprobieren“, sagte Schwarz.
Informatikstrang und Programmierwerkstatt: Schülerinnen programmieren LED-Leisten selbst
Erste Station der Göppinger war der Laborkurs „Programmierwerkstatt“. „Ich habe dort eine LED-Leiste mit acht Reihen so programmiert, dass sie wechselweise in unterschiedlichen Farben geleuchtet haben“, sagte Schüler Finn begeistert. „Es ist cool, wenn man das einfach selbst ausprobieren kann und es dann am Ende auch funktioniert.“
Staatssekretärin Sandra Boser (3.v.l.) und ZSL-Präsident Thomas Riecke-Baulecke (links) besuchten gemeinsam mit Achtklässlern aus Göppingen die Sonderausstellung "„KI, was geht?“.
Foto: Ralf Seidel
Landesregierung hat am Dienstagmorgen MINT-Strategie beschlossen
Ein Satz, der genau dem Veranstaltungsmotto „Lernen, Experimentieren, Staunen“ entspricht. „Interessen wecken, Mut machen, Talente entdecken und fördern“, fasste Experimenta-Geschäftsführerin Franziska Lang die Intention des Tages der Naturwissenschaften zusammen.
Bildungs-Staatssekretärin Sandra Bose (Grüne) war direkt von der Kabinettsitzung aus Stuttgart angereist, bei der am Morgen die sogenannte MINT-Strategie der Landesregierung beschlossen worden war, die zum Ziel hat, die Fachkräftelücke in den Bereichen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften zu schließen. Außerschulische Angebote und Lernorte spielen dabei eine wichtige Rolle. „Virtuelle Ausflüge zu Korallenriffen und andere spannende Angebote sind wertvolle Ergänzungen zum Unterricht, denn sie wecken Neugier und Begeisterung für Themen, die nicht immer leicht zu fassen sind. Das hilft auch dabei, eigene Interessen und Stärken zu entdecken und damit für den weiteren Werdegang“, sagte Bose.
Meinungsbild sorgt für Stirnrunzeln bei Staatssekretärin Sandra Bose
Die Göppinger Schüler hatten nach Beendigung ihres Programmier-Workshops im Science Dome den Film „Dream Big“ angesehen. „Da ging es um eine Architektin, die erdbebensichere Gebäude plant“, berichtete Schülerin Emma, die später auf jeden Fall mal einen Beruf haben will, in dem sie selbst gestalten kann und nicht nur mit einer KI arbeitet.
Gemeinschaftsprojekt
Der „Tag der Naturwissenschaften“ wurde 2022 ins Leben gerufen und ist ein gemeinsames Projekt der Experimenta Heilkbronn, des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) sowie der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken (aim). Gefördert wird es zudem von der Dieter Schwarz Stiftung.
Die Sonderausstellung „KI, was geht?“ - dritter Programmpunkt der Schüler - beschloss den Tag der Göppinger Schüler. An gleich 50 interaktiven Stationen lässt sich die Funktionsweise von KI-Systemen verstehen. „Es geht aber nicht nur darum die Möglichkeiten aufzuzeigen, sondern auch auf Risiken hinzuweisen“, erklärte Lang.
Für Stirnrunzeln bei Staatssekretärin Bose sorgte ein Punkt im Meinungsbild zur KI, das die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Tages abgegeben hatten. Knapp die Hälfte konnte sich demnach vorstellen, mit einer KI befreundet zu sein. „Hätte ich nicht erwartet“, gab Bose zu.
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