Ein neues Duo führt das Weiterbildungsinstitut der Hochschule Heilbronn
Wechsel beim Heilbronner Institut für Lebenslanges Lernen (Hill): Das haben Martin Tettenborn und Götz von Waldeyer-Hartz mit der Einrichtung vor.

Das Heilbronner Institut für Lebenslanges Lernen (Hill) hat eine neue Führung: Martin Tettenborn und Götz von Waldeyer-Hartz sind für die berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Zertifikatsprogramme in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik zuständig. Sie folgen auf Professor Michael Ruf, der als Dekan der Fakultät International Business sowie als Studiendekan des berufsbegleitenden Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft dem Hill weiterhin eng verbunden bleibt.
Die neue Hill-Führung sieht das Weiterbildungsinstitut der Hochschule Heilbronn schon jetzt gut aufgestellt, derzeit kommt die Einrichtung auf 200 Studenten. Stärken wollen die beiden die Zertifikatsprogramme, wo Weiterbildung in einzelnen Bausteinen stattfinden kann. „Hier können wir wachsen“, sagt Martin Tettenborn, der seit 2019 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule lehrt. Zudem ist er Prodekan der Fakultät Technik und Wirtschaft an der Reinhold-Würth-Hochschule in Künzelsau sowie stellvertretender Leiter des Instituts für Recht der innovativen Technologien.
Angebot der Hochschule senkt Eintrittshürden zur beruflichen Weiterbildung
Gerade über dieses Zertifikatsprogramm könne man Interessierte für Weiterbildung niederschwellig erreichen. Die Eintrittshürden zur beruflichen Weiterbildung, sagt Martin Tettenborn, würden hier herabgesetzt. Ist ein erstes Zertifikat geschafft, so die Überlegung, könne man auch mit einer Prüfung den Einstieg in einen Masterstudiengang hinbekommen. Für eine erste Einschätzung ist es noch zu früh, die Zertifikate sind erst seit kurzem dabei.
Die Zahlen im Masterbereich hätten sich bei Hill verbessert, so Martin Tettenborn. Ein Grund dafür sei: „Wir holen die Menschen am Arbeitsplatz ab.“
Wann Unternehmen in die Weiterbildung investieren sollten
Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter weiterbilden, sagt Götz von Waldeyer-Hartz. „Die Klugen investieren in einer schlechten Lage“, sagt der Heilbronner Unternehmer und Kulturförderer. Er ist unter anderem als Vorstandsmitglied des Förderkreises der Hochschule und der Hochschulstiftung tätig.
Hill sieht sich im Wettbewerb der Weiterbildungseinrichtungen gut gewappnet, gerade auch im Vergleich zu reinen Fernuniversitäten, sagen die beiden Verantwortlichen. Hill bietet neben Online-Formaten auch Präsenztermine an, die schon Monate im Voraus feststünden.
Hill setzt auf engagierte Kollegen der Hochschule Heilbronn
Zudem stimme die Qualität. „Das Hill lebt von engagierten Kollegen“, sagt Götz von Waldeyer-Hartz. Hochschul-Professoren brächten sich hier ein.
Ein weiterer Pluspunkt: Das Hill versteht sich als ein „dynamisches Institut“, so Martin Tettenborn. Schneller als bei klassischen Studiengänge könne man auf eine sich verändernde Nachfrage reagieren.
Hier will die Hill-Führung noch ansetzen
Die Hochschule Heilbronn versteht sich als Hochschule der Region, möchte mit Unternehmen bei der Forschung zusammenarbeiten und auch Fachkräfte für sie ausbilden. Deshalb will zukünftig auch das Hill stärker in der Region präsent sein. Beim Marketing habe das Hill ebenfalls Nachholbedarf. „Wir müssen es aktiv kommunizieren und zu den Unternehmen gehen“, sagt Götz von Waldeyer-Hartz.
Zum Hill-Team gehört außerdem noch Professorin Maren Lay, die Personal- und Organisationsentwicklung am Campus Schwäbisch Hall lehrt. In ihrer Rolle als Weiterbildungsbeauftragte der Hochschule Heilbronn wird sie nach Angaben der Hochschule die Weiterentwicklung des Bildungsangebots vorantreiben und dessen Profilierung und Vermarktung mitgestalten.
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