Akademie für Kommunikation Heilbronn blickt auf 25 Jahre zurück
Die Akademie für Kommunikation Heilbronn feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit einem Fest. Ein besonderer Kunstwettbewerb und ein Modeshooting im Technik Museum Sinsheim setzten beeindruckende Akzente.

Es war in vielerlei Hinsicht ein besonderer Abend an der Akademie für Kommunikation Heilbronn (AfK) in der Frankfurter Straße: Gefeiert wurde das 25-jährige Bestehen der Privatschule sowie des Berufskollegs für Grafikdesign. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand daher die kreative Arbeit der Grafikdesigner.
Die Akademie für Kommunikation vereint verschiedene berufliche Schulen unter einem Dach und bietet ein Ausbildungsangebot, das je nach Standort variiert. Heilbronn ist der größte Standort der Akademie, die insgesamt an sieben Orten in Baden-Württemberg vertreten ist: Stuttgart, Heilbronn, Mannheim, Pforzheim, Freiburg, Ulm und Karlsruhe.
Akademie für Kommunikation Heilbronn
Schulleiter Mathias Meyn nahm die Gäste mit auf eine Reise in die Vergangenheit und erinnerte daran, wie alles in der Innovationsfabrik Heilbronn (IFH) begonnen hatte. Gut zehn Jahre lang war die Privatschule in der Weipertstraße angesiedelt. Die damaligen Räume waren schmal und lang, klassische Klassenzimmer gab es nicht. „Aber es ging auch“, so Meyn.
Im August 2011 erfolgte dann der große Tapetenwechsel: Die Schule zog in den ehemaligen Schlachthof zwischen Theresienwiese und Hauptbahnhof. Mit diesem Umzug erhielt das Gebäude eine neue Bedeutung. Wo einst Rinder und Kühe hingen, finden sich heute Skizzen, Modeentwürfe und kreative Designs.
Vier Preisträger an Jubiläumsabend ausgezeichnet
Ein besonderes Anliegen war es dem Schulleiter, die Vielfalt an der Schule zu betonen. Passend dazu stand auch ein Kunstwettbewerb unter dem Motto #diversity im Fokus, bei dem sich Schülerinnen und Schüler aus dem Großraum Heilbronn beteiligen konnten. Vier Preisträger wurden für ihre bunten und kreativen Werke am Jubiläumsabend ausgezeichnet.
Glückwünsche kamen unter anderem von Karin Schüttler, Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamts in Heilbronn sowie Mitglied der Jury, die die Werke bewertete. „Ausgesprochen gelungen.“ Das Motto passe perfekt zu Heilbronn, einer Stadt, die durch ihre kulturelle Vielfalt und Internationalität geprägt sei.
Schulleiter Mathias Meyn: „Vielfalt prägt unsere Schule“
Auch Schulleiter Mathias Meyn betonte: „Vielfalt prägt unsere Schule. Wir sind keine Eliteschule für ein bestimmtes Klientel, sondern für alle offen.“ Gerade die unterschiedlichen Ethnien und Kulturen an der Schule seien es, die Hoffnung für die Zukunft gäben.
Das Ziel der Privatschule sei es nicht, junge Menschen zu erziehen, sondern gemeinsam mit ihnen zu lernen. Nicht nur Lehrer geben Wissen weiter – auch sie lernen von ihren Schülern, so Meyn. Neben kognitiven Fähigkeiten zählten vor allem die individuellen Stärken jedes Einzelnen.
Diese Botschaft unterstrich auch Gabriele Ostermann von Roth, die das Berufskolleg für Mode und Design sowie für Grafikdesign leitet. Seit 25 Jahren steht die Ausbildung dort im Zeichen der Kreativität.
Highlight für Schüler war Shooting im Technikmuseum Sinsheim mit U-Boot
„Ein Vierteljahrhundert Leidenschaft“, fasste sie zusammen. Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Start ins Berufsleben sei nicht nur Fachwissen, sondern vor allem die Möglichkeit, persönliche Interessen zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Ein Highlight des Schuljahres wurde ebenfalls vorgestellt: das Fotoshooting im Technikmuseum Sinsheim vergangenen Herbst. Während der Kreativtage waren die Schüler selbst als Models und Fotografen im Einsatz und präsentierten ihre in Heilbronn entworfenen Kleidungsstücke zusammen mit Exponaten des Museums.
Bilder sollen teilweise in Museumskatalog veröffentlicht werden
Die Grafikdesign-Schüler übernahmen die fotografische Umsetzung und gestalteten im Nachgang mit viel Aufwand und Liebe zum Detail aus den Aufnahmen ein Modemagazin. Objekte wie das Marine-U-Boot U17 oder Oldtimer wurden allesamt freigestellt.
Michael Einkörn, Prokurist der Speyerer Veranstaltungs- und Messe GmbH, zeigte sich begeistert und kündigte an: Einige Bilder sollen es sogar in das große Museumsbuch schaffen, das im Laufe des nächsten Jahres erscheinen wird.
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