Lasertag-Arena im Heilbronner Weipertzentrum – was Spieler im „Aimgame“ erwartet
Im Heilbronner Weipertzentrum ist einer der modernsten Lasertag- und Experience Minigolf-Arenen europaweit entstanden. Das Angebot im „Aimgame“ richtet sich an Firmen und Einzelpersonen.
Wer das von außen eher unscheinbare Gebäude im Weipertzentrum in der Heilbronner Etzelstraße betritt, findet sich auf einen Schlag in einer komplett anderen Welt wieder. Dort befindet sich nun eine der modernsten Lasertag- und Experience-Minigolf-Arenen Europas. Vor allem „Star Trek“-Fans kommen auf ihre Kosten. Ein Rundgang.
Lasertag-Arena im Heilbronner Weipertzentrum: Spielen in verschiedenen Zonen
In der Lounge, die einer Bar mit Riesentheke nachempfunden ist, erwarten den Besucher erstaunlich authentische 3D-Bilder. Der Blick fällt auf Raumkapseln und die Oberfläche von Planeten. Die Tische, an denen sich Spieler bei einem Getränk erfrischen oder anderen Gamern auf großen Monitoren zuschauen können, sind in ein ständig wechselndes LED-Licht getaucht. Futuristisch beleuchtete Tischlampen fahren langsam auf ab, der erste Eindruck hallt lange nach. Die Inspiration durch die Science-Fiction-Serie Star-Trek ist überall sichtbar.

Im dahinterliegenden Action-Bereich wird es dann spannend. Ausgestattet mit Weste und Phaser, dem sogenannten elektronischen Gewehr, geht es in einen Schwarzlichtraum, der in verschiedene Zonen unterteilt ist. „Eine der Zonen gehört zu dir, wie du an den Farben siehst“, erläutert Martin Czyrt. „Dort schießt du nicht auf die Base, nur auf mögliche Gegner“, erläutert der Betreiber von „Aimgame“.
Wer die blinkenden Ziele im Raum trifft, erhält Punkte oder Sonderfunktionen wie Schutzschild, die auch sofort auf den Display des Phasers angezeigt werden. Es gibt Basen in den Farben Rot, Grün und Blau, die bis zu acht verschiedenen Teams zugeordnet werden können. Durch die unterschiedlichen Modi wie Solospiel, Teamspiel und Aufgabenspiele ist die Vielfalt der wechselnden Angebote groß. Für Kinder ab acht Jahren gibt es eigene Variationen, bei denen die Kids nicht aufeinander schießen, sondern mit den Sonderzielen spezielle Aufgaben erfüllen müssen.
„Aimgame“ in Heilbronn: Inhaber hat Minigolf als zweites Standbein
Am 29. Januar hat Martin Czyrt zusammen mit seiner Tochter Soe das „Aimgame“ auf einer Fläche von 1300 Quadratmetern neu eröffnet. Doch schon viele Jahre zuvor hatte der 51-Jährige umfangreiche Erfahrung mit Lasertag gesammelt, denn seit zehn Jahren betreibt er in der Alten Kelter in Bad Wimpfen die Firma Lasergame Heilbronn. „Wir sind damit sehr erfolgreich und hatten uns daher entschlossen, jetzt einen neuen Laden aufzumachen“, schildert Soe Czyrt, die in Heilbronn die Geschäftsführung übernommen hat.
Hintergrund: Gespielt werden kann in Heilbronn von Mittwoch bis Sonntag 15 Uhr bis 21 Uhr, samstags von 10 bis 22 Uhr und sonntags von 12 bis 20 Uhr. Die 40-minütige Lasertag-Aktion - das sind zwei Spiele - kosten 18 Euro. Für 120 Minuten sind 42 Euro fällig. Für Firmen, Schulklassen und Geburtstage gibt es besondere Angebote. Die Minigolf-Runde mit 18 Bahnen kostet für Erwachsene 14 Euro, Kinder und Schüler zahlen 12 Euro. Vor allen Spielen gibt es eine Einweisung mit allen wichtigen Informationen. zim
Ganz neu ist am Standort Heilbronn Experience Minigolf, das neben Lasertag als zweites wichtiges Standbein in drei verschiedenen Räumen gespielt werden kann. Diese bieten phantastische Dschungelwelten, ein Unterwasserszenario und einen interaktiven Raum, der sich je nach Reaktion der Spieler verändert. „Und das alles ohne 3D-Brille, das ist weltweit einmalig“, betont Martin Czyrt.
„Aimgame“ in Heilbronn: Breite Zielgruppe wird angesprochen
Zielgruppe für „Aimgame“ sind neben Einzelspielern Firmen für Feste oder Teambuilding-Maßnahmen, Junggesellenabschiede oder Geburtstagsfeiern. So macht sich vor Ort eine Gruppe von Kollegen der Schwarz-IT KG bereit, in das Star-Trek-Abenteuer einzutauchen, während eine Gruppe Schüler sich am Experience-Minigolf versucht. Generell richtet sich „Aimgame“ an alle Altersgruppen. „Das ist eine super Community von Kindern bis Uropas und Uromas. Die Menschen kommen auch aus ganz Deutschland, Luxemburg, der Schweiz oder Holland“, erläutert Czyrt. Gebucht werden kann telefonisch oder auf der Webseite. Auch spontane Besuche sind je nach Andrang möglich.
Was Vater und Tochter in den Umbau der Location und in die technische Ausstattung investiert haben, möchten sie nicht öffentlich sagen. „Ich war schon immer ein Freak und wenn Du das nicht bist, machst Du das auch nicht“, sagt Martin Czyrt. „Und ich bin damit groß geworden, ergänzt seine Tochter, die neben ihrer Tätigkeit im Unternehmen auch noch Psychologie in Mannheim studiert. „Ich finde, das passt gut zusammen“, sagt die 21-Jährige lachend: „Schließlich verkaufen wir hier Spaß und die Leute, die zu uns kommen, sind gut gelaunt und genießen das.“
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