25. Trecker Treck: Ackergiganten graben sich wieder in die Erdpiste
Der Trecker Treck, eine im wahrsten Sinne des Wortes zugkräftige Veranstaltung, findet am 7. und 8. September in den Hüttenäckern in Heilbronn-Sontheim statt. Erwartet werden 250 Teilnehmer mit Schleppern, Weinbergtraktoren, Quads und Geländewagen.

Wenn der Boden vibriert, Motoren dröhnen und Besucher vor Begeisterung der brachialen Gewalt von Ackergiganten entgegenfiebern, dann ist wieder Trecker-Treck-Zeit. Am 7. und 8. September findet in den Hüttenäckern in Sontheim zum 25. Mal dieses Event der PS-starken Traktoren, Quads und Geländewagen statt. Seit der ersten Veranstaltung 1998, nur wegen Corona in den Jahren 2020 und 2021 unterbrochen, hat sich dieser Open-Air-Wettbewerb zu einem der zugkräftigsten Feste dieser Art in der Region Heilbronn-Franken entwickelt. Erwartet werden etwa 250 Teilnehmer. Dass der Trecker Treck finanziell gestemmt werden kann, dafür sorgen nach den Worten von Chef-Kassier Martin Schmidt rund 75 Sponsoren.
Erstmals gibt es ein Night-Pulling für frisierte Traktoren
Auf die Piste gehen die ersten Schlepper am Samstag um 13 Uhr. Es folgen ab 14 Uhr die Weinbergtraktoren, und um 15 Uhr die Geländewagen. Zum Einsatz kommt hier ein neuer Bremswagen, den Mitglieder des 340 Mitglieder zählenden Vereins in Eigenleistung gebaut haben. Um zusätzliche Spannung unter den erwarteten mehreren tausend Besuchern aufzubauen, findet für speziell frisierte Traktoren der Klassen 3,5 bis 5,0 Tonnen am Samstagabend gegen 20 Uhr ein Night-Pulling als Qualifying statt. Um die Plätze fahren die bis zu 550 PS-starken Schlepper dann am Sonntag um die Mittagszeit. Die Ziehgeschwindigkeit wird dann bei mehr als 40 Stundenkilometern liegen. Bereits um 10 Uhr sind am Sonntag die Standardtraktoren in zehn Klassen am Start. Es geht darum, den stärksten Traktor und den geschicktesten Fahrer herauszufinden.
Gegen 15 Uhr ist die traditionelle Oldtimer-Parade terminiert. "Das ist ein Alleinstellungsmerkmal unseres Trecker Trecks", freut sich Vorsitzender Armin Stapf auf die Fahrzeuge aus lange vergangenen Tagen. Um die Auto-Veteranen optisch besser als in der Vergangenheit präsentieren zu können, werden sie auf dem Gelände in den Hüttenäckern angemessener positioniert. Um möglichst viele Oldtimer-Fahrer anzulocken, erhält jeder ein Präsent.
Das Mannschaftsziehen ist jedes Mal ein Vergnügen
Eine besondere Gaudi ist immer wieder aufs Neue am Samstagabend gegen 18 Uhr das Mannschaftsziehen. Zehn Frauen und Männer geben als Team alles, um den Bremswagen über die 75-Meter-Zielmarke zu ziehen. Als "Starthilfe" erhält jedes Team Getränkegutscheine. "Der Sieger bekommt 250 Euro, der Zweite 150 Euro und der Drittplatzierte darf sich noch über 100 Euro freuen", wirbt Stapf um eine rege Beteiligung. Erstmals wird die Zugzeit auf zwei Minuten begrenzt. Anmeldungen sind bis kurz vor dem Start möglich.
Für die kleinen Besucher wird an beiden Tagen ein Kinderprogramm organisiert. Erweitert wurde der Kinder-Trecker-Treck: Neben den traditionellen Tretschleppern werden Kettcars eingesetzt. "Wir wollen auch älteren Kindern ein Trecker-Treck-Vergnügen bieten", erklärt der stellvertretende Vorsitzende Lukas Feeser. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung hatte er dieses Amt von Hermann Kurz übernommen. Außerdem werden eine Hüpfburg und ein Karussell aufgebaut.
120 ehrenamtliche Helfer im Einsatz
Dass sich die Besucher wohlfühlen, dafür sorgen Festwirt Ralph Kühner sowie rund 120 ehrenamtliche Helfer mit Pascal Schmidt an der Spitze. Außer dem Festzelt gibt es erstmals auch einen zweiten Bier- und Imbissstand im Bereich des Fahrerlagers. "Wir wollen kürzere Wege für die Besucher anbieten", begründet Kühner die Maßnahme. Gesellig wird es dann am Samstagabend ab 21 Uhr, wenn DJ Steve R im Zelt auflegen wird. Besuchern stehen rund 1500 ausgeschilderte Parkplätze zur Verfügung.
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