Hochzeit im Winter: Trend nimmt auch im Raum Heilbronn zu
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Winterhochzeiten liegen im Trend – beliebte Örtlichkeiten im Raum Heilbronn sind auch in der kalten Jahreszeit gefragt. Denn eine Trauung in der Nebensaison hat auch Vorteile.
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„Bei uns sind Winterhochzeiten gerade am Kommen“, berichtet Katharina Schümann, Veranstaltungsleitern auf Burg Stettenfels in Untergruppenbach. Die Buchungen in den kalten Monaten nähmen zu. Mehr noch als der Winter sei allerdings der Herbst gefragt. Die Gründe dafür lägen beim Klimawandel – vielen Brautpaaren sei es im Sommer schlicht zu heiß: „Eine Herbsthochzeit ist doch angenehmer, weil es kühler ist.“
Auch weiße Flocken gebe es ab und zu auf der Stettenfels. Mehr als das Wetter sei allerdings das passende Ambiente entscheidend, findet Schümann. „Ob Schnee da ist oder nicht, tut der Raumgestaltung keinen Abschlag.“ Die Feiern selbst fänden dann meist im Fuggersaal statt, der sei am besten beheizbar. „Unser Kamin wird dekoriert“, so Schümann, und könne auch angemacht werden. Mit prasselndem Feuer und einem Weihnachtsbaum „kommt richtig Winterstimmung auf“.
Hochzeiten im Winter – auch im Heilbronner Amalienhof möglich
Auch andere Örtlichkeiten rüsten sich für Trauungen im Winter. Der Amalienhof in Heilbronn etwa soll künftig einen neuen Wintergarten bekommen, erzählt Sandra Böhringer. Aktuell habe man nur vereinzelte Buchungen, aber Winterhochzeiten seien definitiv im Kommen. „Im Sommer ist es kurz vor dem Sonnenstich“, erklärt sie. In weißem Kleid und Anzug sei das oft nicht sonderlich angenehm, aber es hänge auch vom Brautpaar ab: „Manche sind super hitzeempfindlich.“
Nebensaison ist ein Begriff, den Böhringer nur ungern benutzt. „Hochzeit ist dann, wenn man Hochzeit haben will“, betont sie. Oft seien Feiern in den Herbst- und Wintermonaten sogar schöner - und günstiger. Caterer hätten mehr Kapazitäten als im Sommer.
Günstig und stimmungsvoll: Winterhochzeiten sind im Trend
Ergjan Terzici, Betreiber des Trappenseerestaurants und in früheren Jahren Hochzeitsplaner, spricht ebenfalls von einem „klaren Preisvorteil“. Außerdem seien in der Nebensaison leichter Termine bei der Traumlocation zu bekommen. Das sei mit ein Grund warum diese Zeit immer beliebter werde. „Die Nachfrage steigt immer weiter.“
An Beliebtheit gewinnen würden auch Themenhochzeiten, zum Beispiel nach dem Motto „Winterwunderland“. Dafür sei der passende Veranstaltungsort und Dekoration wichtig – „da sind wir im alpinen Stil unterwegs“, meint Terzici. Also: viel Holz und Fell.
Nur wenige Meter vom Restaurant Trappensee entfernt lässt das Literaturhaus im Trappenseeschlösschen romantische Träume von einer Winterhochzeit bei schneebedeckter Parklandschaft und Schwänen auf dem See aufkommen „Das Literaturhaus ist vor allem wegen der schönen Umgebung und der Aufenthaltsqualität vor oder nach der Hochzeit im Freien gefragt“, heißt es von Seiten des Standesamts der Stadt Heilbronn.
Großes Interesse an Dezember-Hochzeiten in Heilbronn
Doch in der Regel – mit wenigen Ausnahmen – finden dort keine Hochzeiten während der Wintermonate zwischen November und Februar statt. Einzig im Februar 2024 wurden dort fünf Trauungen abgehalten. Dafür würden in den Monaten März bis Oktober an einem Samstag im Monat im Literaturhaus jeweils acht Trautermine angeboten, teilt Monika Baumann, Leiterin des Bürgeramts, mit. Weil das Interesse an Trauungen im Dezember hoch ist, würde zusätzlich ein weiterer Trausamstag im Schießhaus angeboten. Die Trautermine an Samstagen seien grundsätzlich schnell ausgebucht.
Für die Trauungen an den Standesamtaußenstellen Literaturhaus und Schießhaus fallen zusätzliche Gebühren an – weil es Trauungen „an besonderen Orten“ sind. Ab 2026 werden die Gebühren erhöht. Brautpaare zahlen dann insgesamt 134 Euro für die Nutzung und Trauung im Schießhaus, 70 Euro beim Literaturhaus. Zusätzlich fallen bei Samstagstrauungen 110 Euro an.
Sommer- oder Winterlocations
Nicht alle Locations geben das gleichermaßen her. Die Heuchelberger Warte in Leingarten ist besonders im Sommer beliebt, weil dort Trauungen in Wald abgehalten werden können. Auch im Winter komme das ab und zu vor, könne aber bei Bedarf auch nach drinnen verlagert werden, sagt eine Sprecherin. Aktuell sei man aber besonders mit Weihnachtsfeiern ausgebucht.
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