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Jahresausblick

Was im Jahr 2026 für Langenbrettach wichtig wird

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Sanierungen, Betreibersuche und ein neues Wasserwerk: Langenbrettachs Bürgermeister Timo Natter spricht über die Themen, die die Gemeinde in diesem Jahr bewegen werden. 

Die Talhalle in Langenbrettach soll saniert werden. Jüngst hat sich die Verwaltung mit Vereinsmitgliedern über die Zukunft der Halle ausgetauscht, und eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben.
Die Talhalle in Langenbrettach soll saniert werden. Jüngst hat sich die Verwaltung mit Vereinsmitgliedern über die Zukunft der Halle ausgetauscht, und eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben.  Foto: Archiv/Hagmann

Ein wenig schmunzeln muss Timo Natter, fragt man ihn nach den Projekten, die für die Gemeinde Langenbrettach im Jahr 2026 relevant sind oder werden. „Man hat am Jahresanfang immer relativ viel vor, in kleineren Kommunen holt einen die Realität aber schnell wieder ein“, so der Bürgermeister, der damit sagen will: Themen, die man schon für 2025 auf der Agenda hatte, haben sich bis ins Jahr 2026 verschoben.

Einen Haken machen konnte die Gemeinde 2025 an die Sanierung der Kita in Langenbeutingen, der Einzug fand im Dezember statt. Ebenfalls im Dezember fertiggestellt wurde die Sanierung der Wasserleitung in der Schillerstraße.

Langenbrettach: Sanierung der Talhalle, nächster Schritt beim Generationenpark

Einen Schritt weiter ist der Ort beim Wohnprojekt Ü65 neben dem Schlössle. Inzwischen liegt die Baugenehmigung vor für die 17 geplanten, weitgehend barrierefreien Wohnungen für die Generation 65 plus Tiefgarage und Stellplätzen. „Der Investor will in diesem Jahr in den Verkauf gehen“, sagt Timo Natter.

Ein Thema bleibt auch die Sanierung der Talhalle. „Wir werden jetzt ins Tun kommen und Grundsatzentscheidungen treffen“, hält es Timo Natter allgemein. Jüngst hat sich die Verwaltung mit Vereinsmitgliedern über die Zukunft der Halle ausgetauscht, eine Machbarkeitsstudie wurde in Auftrag gegeben. Mit einer Umsetzung rechnet Natter frühestens 2028 oder 2029. „Wir können aktuell in der Halle Sport machen. Es ist also nichts, was uns auf den Nägeln brennt, aber die Sanierung ist trotzdem dringend notwendig.“

Weiter sanierungsbedürftig ist auch das Alte Wehr in Brettach. Weitergehen soll es auch mit dem Generationenpark, der auf dem alten Freibadgelände in Langenbeutingen entstehen soll. „Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist durch, da werden wir uns jetzt weiter unterhalten müssen,“ erläutert der Bürgermeister.

Einen Schritt weiter geht es beim Neubaugebiet „Hintere Milbe“, wo in diesem Jahr eine Straßensanierung ansteht – sowohl Im Tal als auch im Helmbundweg. Als Wunsch beschreibt Natter das Vorankommen beim Pflegeheim Paradies. Das Projekt, geplant am Ende der Paradiesgasse, liegt schon eine Weile auf Eis. Woran das liegt? „Investoren würden wir bekommen. Aber die Betreiber haben Probleme damit, Personal zu finden.“

Wasserwerk und Windräder sind in Langenbrettach weiter Thema

Weiter aktuell sind die Projekte in der Raumschaft: Das Wasserwerk in Langenbrettach, für das nun eine Baugenehmigung vorliegt. Und auch ins Thema Windkraft – voraussichtlich vier Windräder sollen bald im Brettacher Wald stehen – soll Schwung kommen.

Und dann war im Sommer 2025 ja noch der Vorfall, der für Schlagzeilen sorgte, als Unbekannte eine Bombenattrappe vor das Privathaus von Timo Natter legten. Wie er inzwischen damit umgeht? „Klar ist das im Hinterkopf. Aber ich will durch so etwas nicht mein Tun einschränken oder das, was ich sage.“

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