BMW schleudert bei Erlenbach gegen Ampel – 90.000 Euro Schaden nach Unfall
Bei einem Unfall nahe Erlenbach sind zwei Menschen verletzt worden. Zwei BMW kollidierten Sonntagabend an einer Kreuzung, es entstand ein hoher Sachschaden.
Bei einem Verkehrsunfall nahe Erlenbach im Landkreis Heilbronn sind am Sonntagabend, 12. April, zwei Menschen leicht verletzt worden. Zudem entstand ein Sachschaden von rund 90.000 Euro.
Zwei BMW kollidieren an Kreuzung bei Erlenbach – mutmaßlich rote Ampel missachtet
Nach Angaben der Polizei war ein 19-Jähriger gegen 22:45 Uhr mit seinem BMW auf der Kreisstraße 2125 von Heilbronn in Richtung Erlenbach unterwegs. An der Einmündung zur Landesstraße 1101 hielt er zunächst an einer roten Ampel. Als das Signal auf Grün wechselte, fuhr er in den Kreuzungsbereich ein.
Zur gleichen Zeit näherte sich ein 20-Jähriger mit einem BMW M4 auf der Landesstraße 1101 aus Richtung Neckarsulm. Vermutlich übersah er das für ihn geltende Rotlicht und fuhr ebenfalls in die Kreuzung ein. Dort kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
BMW schleudert bei Unfall gegen Ampelanlage – hoher Schaden
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen des 20-Jährigen abgewiesen und prallte gegen eine Ampelanlage, die dabei beschädigt wurde. Der 19-jährige Fahrer und sein 18-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen, mussten jedoch nicht im Krankenhaus behandelt werden.
Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (pol/aha)
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare
am 13.04.2026 16:24 Uhr
Gottseidank den jungen Leuten geht es gut.
Leider verstehe ich nicht, warum jungen Autofahrern ein Geschoss mit nahezu oder vielleicht sogar mehr wie 500 PS anvertrauen sollte. Mein erstes Auto war ein uralter Käfer mit weniger als 50 PS. Das hat auch gereicht um einen Unfall zu bauen, bloß mit deutlich weniger Personen-, und Sachschaden.
Bis zum 20. Lebensjahr kann das Jugendstrafrecht angewendet werden. Nach dem Gesetz könnte dem Heranwachsenden ein mangelndes Urteilsvermögen sowie ein nicht ausgereiftes Bewußtsein von Recht und Unrecht bescheinigt werden.
Für das Führen von solchen lebensgefährdenten Boliden treffen solche Voraussetzungen offensichtlich nicht zu.
Das diese Voraussetzungen durchaus auch einigen gereiften Autofahrern fehlen, bezeugen die vielen Unfalltoten aufgrund unangepasster Geschwindigkeit.
Jürgen Mosthaf