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A6-Unfall: Lkw brennt bei Bad Rappenau – große Verkehrseinschränkungen bis Samstag

  
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In der Nacht auf Freitag ist es auf der A6 bei Bad Rappenau zu einem schwereren Verkehrsunfall gekommen. Ein Lkw – mit tonnenweise Kaugummi beladen – gerät in Flammen. Seit Freitagnachmittag ist eine Spur wieder befahrbar.


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Auf der A6 ist es in der Nacht zum Freitag zu einem schweren Lkw-Unfall gekommen. Laut einem Bericht des Polizeipräsidiums Heilbronn geriet kurz nach Mitternacht ein Sattelschlepper bei Bad Rappenau-Fürfeld (Landkreis Heilbronn) ins Schleudern, prallte in eine Beton-Mittelleitplanke, kippte anschließend um und kam auf allen drei Fahrstreifen und dem Standstreifen zum Liegen.

Anschließend geriet der Sattelzug, der 19 Tonnen Zahnpflegekaugummis geladen hatte, in Brand. Der Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt, die Strecke musste zunächst in beide Richtungen voll gesperrt werden. Seit etwa 8 Uhr ist die Fahrbahn in Fahrtrichtung Heilbronn/Nürnberg wieder frei. Die Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Sinsheim/Mannheim wurde gegen 14 Uhr aufgehoben. Die Einschränkungen sollen voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden am Samstag andauern. Der A6-Verkehr in Fahrtrichtung Heilbronn/Nürnberg ist von den Einschränkungen nicht betroffen.

Vollsperrung nach Brand auf A6 bei Bad Rappenau-Fürfeld: Mit Kaugummis beladener Lkw gerät in Flammen

Nach Angaben von Felix Mann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Rappenau, musste die Feuerwehr das Ladegut mithilfe von schwerem Gerät auseinanderziehen, um das immer wieder aufkeimende Feuer löschen zu können. „Wir haben deshalb das THW alarmiert" (Technisches Hilfswerk).


Die seien mit einem Teleskoplader und einem Bagger zur Unfallstelle ausgerückt. Das gelöschte Frachtgut sei in Schuttmulden geladen worden. „Die Herausforderung ist, wie es bei Bränden auf der Autobahn oft der Fall ist, Löschwasser an die Unfallstelle zu bringen.“ Die Feuerwehr habe deshalb einen Pendelverkehr eingerichtet.

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