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Bad Wimpfen
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Ritter, Bürgerwehren und Fanfarenzüge beim Reichsstadtfest

  
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Am Wochenende können Besucher in die Geschichte von Bad Wimpfen eintauchen. Beim Reichsstadtfest steht die Geschichte vom 12. Jahrhundert bis zum Reichsdeputationshauptschluss 1803 im Vordergrund.

Von Petra Müller-Kromer

Konzentriert drehen sich im Wormser Hof in Bad Wimpfen Kindergartenkinder aus der Weimarstraße im Kreis, die Mädchen mit Schleier im teils eingeflochtenem Haar, die Jungs mit Kappen. Es ist Reichsstadtfest in der Stauferstadt, noch bis Sonntag, 2. Juni. Renaissancetänze, Käthchen-Hochzeitszug und Fechtvorführungen inklusive. Start ist um 10 Uhr, der Eintritt ist frei.

An verschiedenen Orten in der Altstadt werden Schauspieleinlagen vorgeführt: So wird auf dem Marktplatz ein Bauernpaar verheiratet, in der Salzgasse bricht die Pest aus, und in der Hauptstraße proben über 40 Bauern den Aufstand. Gaukler, Trommler, Ablassprediger und Spielleute ziehen währenddessen durch die Gassen und bringen so den Besuchern die vergangenen Jahrhunderte hautnah ins Bewusstsein.

Bayeux-Stickerei zeigt Antje Speer als Anne vom Ottilienberg, Bernhard Baumgärtner lagert mit der Schlosswache aus Kirchhausen am Roten Turm und zeigt mit Dominik Hohly Schwertkämpfe. Konzentration ist gefragt: "Wenn ich falsch schlag, fliegt ihm der Kopf runter."

 


 

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