ST
Region
Drucken Drucken
Lesezeichen setzen Merken

Prostituierte und Freier ignorieren Verbot der Sex-Arbeit

Corona erhöht den wirtschaftlichen Druck auf Sexarbeiterinnen in der Region, denn die Verordnung des Landes verbietet Sex-Arbeit in Gewerberäumen. Nun verlagert sich das Geschäft ins Private, wo Kontrollen noch schwieriger sind. Bleibt der Infektionsschutz dann vollends auf der Strecke?

   | 
Lesezeit  3 Min
Sexarbeiterinnen demonstrieren in Stuttgart oder wie auf diesem Bild in Nordrhein-Westfalen gegen das strikte Arbeitsverbot.
Foto: dpa
Sexarbeiterinnen demonstrieren in Stuttgart oder wie auf diesem Bild in Nordrhein-Westfalen gegen das strikte Arbeitsverbot. Foto: dpa  Foto: Marius Becker

Corona heißt Abstand halten. Das Sex-Geschäft liegt brach. Eigentlich. "Die Realität ist, dass Prostitution stattgefunden hat", blickt Kathrin Geih von der Mitternachtsmission des Diakonischen Werks Heilbronn auf die zurückliegenden Monate. "Den Frauen geht es nicht gut", sagt Beate Stürzl vom Hilfsverein Hope mit Sitz in Bretzfeld. Der Druck auf Prostituierte sei enorm. Die Polizei stellt zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Auflagen fest.

Sie abonnieren Stimme+ bereits?   Zur Anmeldung

Stimme+ Abonnenten lesen auch

Alle Stimme+ Artikel