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Nach Latex-Unfall keine bleibenden Folgen für die Seckach

  
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Die Verunreinigung der Seckach mit Flüssiglatex vor zwei Wochen hat wohl keine folgenschweren Auswirkungen auf das Gewässer.

Das teilt Manfred Körner, Sprecher des Heilbronner Landratsamts, auf Nachfrage mit. Wie berichtet war die Chemikalie vom Gelände des Spezialsohlen-Herstellers Texon zwischen Möckmühl und Roigheim in die Seckach gelangt. Das Wasser im Fluss wurde dadurch weißlich-bläulich eingefärbt, was auch in der Jagst sichtbar wurde. "Es wurde aber nichts anderes festgestellt. Es gab keine toten Fische und keine toten Vögel", bezieht Körner sich auf einer Auskunft der Wasserbehörde.


Man befinde sich derzeit noch in der Aufarbeitung des Vorfalls, sagt eine Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Stuttgart. "Unser Fokus hierbei ist, zu ermitteln, wie ähnliche Ereignisse zukünftig verhindert werden können", so die Sprecherin weiter. Man stehe mit der Firma in engem Kontakt, um präventive Maßnahmen zu veranlassen. Die polizeilichen Ermittlungen seien noch im Gange. Daher könne zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft darüber gegeben werden, ob die Firma eine Sanktion für die Verunreinigung zu erwarten habe.

Der Umwelt-Unfall ereignete sich am Mittwoch, 11. November. Ein Tank auf dem Texon-Firmengelände sei beim Befüllen übergelaufen, hatte die Polizei mitgeteilt. Dabei seien etwa 50 Liter Flüssiglatex "Litex S 76M10" in die Seckach geflossen. Die Feuerwehr Möckmühl war mit einem großen Aufgebot im Einsatz. "Ich denke, wir sind mit einem blauen Auge davongekommen", sagte auch Feuerwehr-Einsatzleiter Uwe Thoma über den Unfall.


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