Kinderpressekonferenz mit den Moderatoren des Tigerenten-Club
80 Mädchen und Jungen stellen auf der Buga den Moderatoren des Tigerentenclub, Muschda Sherzada und Johannes Zenglein, viele Fragen. Die Nachwuchsjournalisten nehmen ihren Job sehr ernst.

Die Chance, einmal in die Rolle eines Journalisten zu schlüpfen, haben am Wochenende rund 80 Mädchen und Jungen im Alter von neun bis 13 Jahren genutzt: Unter dem Holzpavillon auf dem Buga-Gelände fand die 16. Kinder-Pressekonferenz (PK) der Heilbronner Stimme in Zusammenarbeit mit der Bundesgartenschau statt.
Interviewpartner waren die Fernsehmoderatoren vom SWR-Tigerenten-Club, Muschda Sherzada und Johannes Zenglein.
Geheimnis aus den Moderatoren herausgekitzelt
Eines kann an dieser Stelle bereits gesagt werden: Die Nachwuchsjournalisten haben ihren Job sehr ernst genommen. Mit ihren Fragen zu Umwelt, Werdegang und Hobbies kitzelten sie nicht nur unterhaltsame Anekdoten aus dem gutgelaunten Moderatorenteam, sie schafften es auch, ihnen ein Geheimnis zu entlocken.
Eingeläutet wird die Kinder-PK von einem lauten Knall. Kaum hat Andreas Tschürtz, Stimme-Redakteur und Moderator der Kinder-PK, Muschda Sherzada und Johannes Zenglein auf der Bühne begrüßt, wirft ein Windstoß das Banner der Pressekonferenz um. "Wer hat in der ersten Reihe gepupst?", will Johannes Zenglein wissen. Das junge Publikum lacht und verliert direkt etwas von seiner Aufregung.
Leni hat viele Fragen im Gepäck. Ob das Moderatorenteam verheiratet sei, will sie wissen. "Ja, aber nicht miteinander. Wir sind nur Kollegen und sehr gute Freunde", erklärt Muschda Sherzada. Seit sechs Monaten ist die 32-Jährige Mama und befindet sich eigentlich gerade in Elternzeit. Aufgrund eines Gewitters war am Morgen noch unklar, ob sie aus Hamburg anreisen kann. "Glücklicherweise konnten wir abheben", erzählt die Moderatorin, die auch für die Kika-Sendung "Dein großer Tag" vor der Kamera steht.
Zenglein: "Mir ist während der Show die Hose am Hintern gerissen"
Johannes Zenglein kommt aus Mannheim angereist. Der 32-Jährige, der schon bei Galileo tätig war, kassiert beim Betreten der Bühne einige Buhrufe: Er ist FC-Bayern-München-Fan. Doch dann erzählt er von seiner lustigsten Panne und alles ist verziehen. "Mir ist während der Show die Hose am Hintern gerissen", gesteht Zenglein, der in seiner Freizeit gerne laufen geht, aber genauso gerne Pizza isst und Videospiele spielt.
Für die Aufzeichnungen der Sendungen trifft sich das Team alle acht Wochen in einem Studio in Göppingen. "Wir zeichnen in einer Woche jeden Tag zwei Sendungen auf", sagt Sherzada. Die Challenges denken sich Spiele-Redakteure aus.
Tipps von den Profis für die Kids
"Was muss man für den Beruf des Moderators können?", informiert sich Noemi. Zenglein, der ein Volontariat durchlaufen hat und seit 2017 den Tigerenten Club moderiert, empfiehlt, praktische Erfahrungen zu sammeln. Kollegin Muschda hat den Job 2012 über ein Casting ergattert und weiß: "Es ist von Vorteil, wenn man sich Dinge gut merken kann."
Beide geben zu, vor jeder Show immer noch aufgeregt zu sein: "Das ist auch wichtig, damit man konzentriert ist", so Zenglein. "Was macht ihr, wenn ihr aufs Klo müsst?", fragt ein Mädchen. Zenglein setzt in diesem Fall aufs Express-Pipi. "Wenn Muschda gerade mit jemandem spricht, nutze ich die zwei Minuten. Aber vorher unbedingt Mikro abstellen."
Mit der Antwort auf die Frage, wer unter dem Kostüm von Günter Kastenfrosch steckt, verblüfft das Moderatoren-Duo dann alle: "Es ist seit 18 Jahren unsere Kollegin Inge", verrät Zenglein.
Nach getaner "Arbeit" gibt's für die Nachwuchsjournalisten ordentlich Lob. Stimme-Chefredakteur Uwe Ralf Heer: "Ihr habt spannende und kreative Fragen gestellt." Buga-Planer Oliver Toellner überreicht dem Moderatoren-Duo als Erinnerung einen kleinen Karl. Dann heißt es für die jungen Reporter noch "Cheese" bei Selfies mit den Tigerenten-Club-Moderatoren.
Die Sendung
Beim SWR-Tigerenten-Club kämpfen zwei Schulklassen um den Siegerpokal. Der Tigerenten Club startete 1996 als Nachfolgesendung des Disney Clubs. Produziert wird die Sendung im Auftrag der ARD, Ausstrahlung ist samstags und sonntags im Ersten sowie im Kika. Die fiktive Janosch-Figur der Tigerente ist Namensgeber der Show. Die zweite Symbolfigur der Sendung ist Günter Kastenfrosch.

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