Hohe Alarmstufe beim Prozess gegen Black Jackets
Heilbronn - Raub, schwere Körperverletzung, Einbrüche, Freiheitsberaubung, Drogengeschäfte: Wegen einer langen Liste an Straftaten stehen seit heute Morgen sieben Angeklagte der rockerähnlichen Gruppierung Black Jackets vor dem Heilbronner Landgericht.
Heilbronn - Raub, schwere Körperverletzung, Einbrüche, Freiheitsberaubung, Drogengeschäfte: Wegen einer langen Liste an Straftaten stehen seit Dienstagmorgen sieben Angeklagte der rockerähnlichen Gruppierung Black Jackets vor dem Heilbronner Landgericht.
Mit auf der Anklagebank: der Präsident und der Vizepräsident der Gruppe, denen die Staatsanwaltschaft jeweils mehr als 20 Straftaten zur Last legt.
Das regionale Chapter der Black Jackets soll die Gewaltakte im Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie im Raum Öhringen begangen haben. Im Mai 2012 hatte die Polizei nach monatelangen Ermittlungen Mitglieder festgenommen und Wohnungen durchsucht. Drogen, Waffen, Dealergeld und bei Straftaten eingesetzte Kleider hatte die Polizei damals nach eigenen Angaben gefunden. "Wir wollen eine solche Gruppierung nicht tolerieren", hatte Polizeichef Roland Eisele betont.
Sicherungsmaßnahmen
Für das Verfahren hat das Gericht besondere Sicherungsmaßnahmen angeordnet. Zuhörer müssen sich im Gericht ausweisen, sie werden zudem durchsucht. 17 Prozesstage sind angesetzt, 62 Zeugen geladen.
Ein erstes Mitglied aus der Führungsriege der Bande ist Ende 2012 wegen Drogenhandels zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. cf


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