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Erlebnispark Tripsdrill startet gepflegt in die Saison

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Der Cleebronner Freizeitpark öffnet am Samstag (1. April 2023) wieder seine Pforten. Mitarbeiter des Erlebnisparks haben dem Gelände und auch den neuen Attraktionen den letzten Feinschliff verpasst.

Dennis Stegmaier wartet den Tausendfüßler, eine neue Wasserbahn auf Kinder.
Dennis Stegmaier wartet den Tausendfüßler, eine neue Wasserbahn auf Kinder.  Foto: Kunz, Christiana

Kein Saisonstart in Tripsdrill ohne eine neue Attraktion. Wer die diesjährige voll genießen möchte, suche sich einen warmen Tag für den Besuch in dem Erlebnispark aus - und bringe Wechselwäsche mit: Pumpwerk heißt der Wasserspaß, bei dem sich auch schon die Jüngsten auf dem Gelände zwischen Mammut- und Karacho-Achterbahn abkühlen können. Am kommenden Wochenende dürfte der Bedarf aber noch nicht so groß sein. Kurz vor der Tripsdrill-Saisoneröffnung am Samstag, 1. April, tänzeln bisweilen Schneeflocken um die Parkmitarbeiter im Endspurt.

"Bis zu vier Meter hoch gehen manche Fontänen", erklärt Birger Meierjohann, in Tripsdrill für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Eines der vielen Programme für die über 1000 Wasserfontänen soll aber auch dazu herausfordern hindurchzulaufen, ohne dabei nass zu werden.


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Wo Große Achterbahn fahren, sollen Kleine spielen können

Die neue interaktive Pumpstation ist ein erfrischendes Vergnügen für Groß und Klein.
Die neue interaktive Pumpstation ist ein erfrischendes Vergnügen für Groß und Klein.  Foto: Kunz, Christiana

Die Anlage des Wasserspiels auf dem Gelände der großen Fahrgeschäfte für ältere Kinder und Erwachsene folgt demselben Prinzip wie zuletzt die der rasanten Achterbahnen Hals-über-Kopf und Volldampf unweit des Haupteingangs: "Wo Große Attraktionen haben, soll es auch was für Kleine geben", erläutert Meierjohann - und umgekehrt.

Auf den Wasserspaß sei man gekommen, weil die Sommer immer heißer werden: "Da ist eine Erfrischung für Besucher attraktiv." Kritikern, die der Neuheit Ressourcen- und Energieverschwendung vorwerfen mögen, hält der Pressesprecher den "sehr geringen Wasserverbrauch" entgegen, das kostbare Nass würde immer wiederverwendet: "Auch der Energieverbrauch ist denkbar gering", sagt er, das Pumpwerk "braucht nur so viel wie ein Kühlschrank".


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Parkleiter in Tripsdrill ist kein Job wie jeder andere


Neue Bäume spenden Schatten

Apropos Hitze: Die 16 Landschaftsgärtner des Freizeitparks haben die Pflanzkübel und Beete des Geländes nicht nur mit 20.000 bis 30.000 Blumen und -zwiebeln bestückt, sondern auch entlang der großen gepflegten Wiese vor dem "Jungbrunnen" Bäume gepflanzt: "Liquidambar und Säulen-Hainbuchen", erläutert der Abteilungsleiter Gartenbau, Michael Braun. Die sollen sowohl Schatten spenden, als auch dafür sorgen, dass "Holzmasten und die neuen Lampen nicht so alleine dastehen".

Park wirkt grün und freundlich

Überhaupt sei es der Betreiberfamilie Fischer wichtig, weiß Birger Meierjohann, dass der Park gepflegt ist, freundlich und grün. Damit das Bild von Anfang an stimmt, haben die Landschaftsgärtner auch auf den Parkplätzen Hecken und Sträucher gestutzt, Robinien, die wegen Wurzelproblemen morsch wurden und die Verkehrssicherheit bedrohten, herausgekommen: "Für jeden Baum, den wir rausnehmen, kommt ein neuer rein", sagt Michael Braun. Auf dem Parkplatz probiere man außerdem klimaresistente Arten aus.

Selbst Sanitäranlagen passen ins Bild

Auch die Spielstation für Kinder wird vorbereitet.
Auch die Spielstation für Kinder wird vorbereitet.  Foto: Kunz, Christiana

Währenddessen beschneiden seine Kollegen Stefanie Thiele und Paul Schoor eine Hecke, ein kleiner Kranwagen bringt ein Boot für die Spritztour für Seefahrer zum Einsatzort, Mechaniker Dennis Stegmaier kontrolliert und ölt die Räder des Rasenden Tausendfüßlers - und vor einem Sanitätsraum klopfen Arbeiter Pflastersteine in die Erde. Die Toilettenanlage wurde neu gestaltet, auch sie soll zum Parkthema "Schwaben anno 1880" passen.


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Im ersten Jahr ohne coronabedingte Einschränkungen profitierten der Erlebnispark Tripsdrill und das Wildparadies von der Reiselust seiner Besucher. 2023 wird es den neuen, interaktive Wasserspaß "1000 Fontänen" geben.
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Erlebnispark Tripsdrill knackt Besucher-Bestmarke aus Vor-Corona-Jahren


Babyswitch-Karte verkürzt Wartezeit

Damit alle Familienmitglieder auf ihre Kosten kommen, bieten die Parkbetreiber jetzt einen besonderen Service an: die Babyswitch-Karte. Eltern können sich damit ohne erneut anstehen zu müssen bei der Achterbahnfahrt abwechseln. So kann ein Elternteil derweil das Kleinkind auf dem Spielplatz nebenan betreuen.

Bis Samstag sollte einem erfolgreichen Saisonstart nichts mehr entgegenstehen. Vermutlich wird das Wetter nur Schaulustige zur Pumpstation locken, aber dass eisige Temperaturen und Schneefall eine Verschiebung erzwingen so wie 2022, ist nicht zu erwarten.

Eintrittspreise inklusive Wildpark

Tripsdrill startet am Samstag, 1. April, um 9 Uhr in die Saison. Der Erlebnispark ist dann täglich bis zum 5. November geöffnet. Kinder unter vier Jahren haben freien Eintritt. Der Erlebnis-Pass für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene kostet ab 39 Euro, der günstigste Eintrittspreis für Kinder ab vier und Senioren ab 60 Jahren liegt bei 35 Euro. Der Eintritt ins Wildparadies ist im Ein- oder Zwei-Tages- oder Jahres-Erlebnis-Pass enthalten. Die günstigsten Tarife sind die auf www.shop.tripsdrill.de verfügbaren. Wer für den ersten Saisontag den Eröffnungs-Pass im Online-Shop bucht, spart weitere zehn Prozent gegenüber dem regulären Online-Preis. Das Parken ist in Tripsdrill kostenlos. Alle Eintrittspreise und die tagesaktuellen Öffnungszeiten sowie Hinweise auf Sonderaktionen wie etwa die "Bunte Ostereierei" oder 3D Straßenmalerei in den Osterferien finden sich online unter www.tripsdrill.de.

 
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