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Ein Himmel voller Medaillen bei Württemberger Weinprämierung

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Stimmungsvoller Ehrungsreigen zur Württemberger Landesweinprämierung in Heilbronn: mit Panoramablick über die Rebenregion, mit vielen Medaillen und einigen besonders Geehrten.

 Foto: Berger, Mario

Es war auch der Lohn für einen herausfordernden Weinjahrgang, der trotz allem zu einem guten Ende fand: mit schätzungsweise 100 Millionen Litern Württemberger, feinen Weißweinen und ordentlichen Roten. Auf ziemlich hohem Niveau stieß der Weinbauverband Württemberg auf die besten Tropfen und Betriebe der Landesprämierung an: im zehnten Stockwerk des neuen Heilbronner Parkhotels, im Panoramasaal und auf dessen Terrasse.

Musik und feine Speisen zum Wein

Zum Auftakt genossen die vielen Geehrten und Ehrengäste bei einem Riesling-Sekt von Rolf Willy die traumhafte Aussicht über "halb Württemberg", wie es hieß. Für die meisten schien der Himmel voller Geigen zu hängen: bei Geigen- und Gitarrenmusik von Jan Vajs aus Bad Wimpfen und Patrick Wörsching aus Obersulm, einem Drei-Gänge-Menü von Marcel Küffners Küchenteam plus neun korrespondierenden Weinen strahlten die Sieger mit der herbstlichen Abendsonne, aber auch mit den vielen Medaillen um die Wette.


Weinbaupräsident Hermann Hohl hob zur Begrüßung unter den vielen Prominenten aus Politik und Gesellschaft besonders den Deutschen Weinbaupräsidenten und den Deutschen Bauernpräsidenten hervor, also Klaus Schneider und Joachim Rukwied; während der schwäbische Kabarettist Alois Gscheidle den einen oder anderen hochnahm.

Ende November Wahl der neuen Weinkönigin in Eppingen

 Foto: Berger, Mario

Genau einen Monat bevor sie nach einer coronabedingt auf zwei Jahre verlängerten Amtszeit abdanken muss, führte Württembergs Weinkönigin Tamara Elbl sachkundig und eloquent durch den Ehrungsreigen. Besonders hervor hob sie zusammen mit den jeweiligen Spendern 13 Betriebe, die für ihre langjährigen Leistungen mit Ehrenpreisen ausgezeichnet wurden: Ulrich Rosenberger, Bönnigheim, mit dem Ehrenpreis des Weinbauverbandes; Ranspacher Hof, Cleebronn (Landesbauernverband); Dieter Faigle, Vaihingen (Landratsamt Ludwigsburg); Sonnenhof, Vaihingen (Württemberger Weingüter), WG Aspach (Regierungspräsidium Stuttgart), Jupiter-Weinkeller Hausen (Stadt Brackenheim), Rolf Willy, Nordheim (Verband der Agrargewerblichen Wirtschaft), WG Hohenlohe, Bretzfeld (Landratsamt Hohenlohekreis), Heuchelberg Weingärtner, Schwaigern (Landratsamt Heilbronn), Felsengartenkellerei Besigheim (Genossenschaftsverband) sowie die Staatsehrenpreisträger Kurt und Dietmar Ott (Sachsenheim), Weibler (Bretzfeld) und Weingärtner Cleebronn-Güglingen.

Statistik der Prämierung und Traumelf

Insgesamt waren im Prämierungsjahr 2021 1982 Weine und 97 Sekte von 95 Betrieben angestellt worden, nur 101 gingen leer aus. 157 Weine erhielten die volle Punktzahl und damit die Auszeichnung Großes Gold. 709 erreichten eine Goldmedaille, 816 das Prädikat Goldrand und 209 Silberrand. Von den 97 angestellten Sekten gab es für 90 Medaillen: sechs Mal Großes Gold, 25 Mal Gold, 40 Mal Goldrand, 19 Mal Silberrand. Am Sonderwettbewerb Beste Württemberger nahmen 292 Weine teil, wobei eine von Fritz Herold (Grantschen) und Martin Notz (Hohenhaslach) geleitete Jury daraus die sogenannte Traumelf ermittelte.

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