Chipmangel führt zu weiteren Produktionsausfällen bei Audi
Aufgrund der anhaltenden Lieferprobleme bei Halbleitern hat der Autobauer Audi vorsorglich Kurzarbeit angemeldet. In Neckarsulm werde es nach aktuellem Stand zu weiteren Produktionsunterbrechungen kommen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
Die A4 Limousine und das A5 Cabrio werden demnach von 12. bis 16. Juli nicht produziert. Und bei den Modellen A6 und A7 findet noch bis einschließlich diesem Freitag keine Produktion statt.
Alle Montagelinien in Ingolstadt betroffen
Auch in Ingolstadt kommt es zu Produktionsausfällen. Vom 5. bis 16. Juli sind den Angaben zufolge alle drei Montagelinien von Kurzarbeit betroffen. Konkret bedeute dies: Auf der Montagelinie 1 (A4/A5) ruht die Produktion in der Spätschicht vom 5. bis einschließlich 16. Juli. Auf der Montagelinie 2 (A3/A4/A5) ruht die Produktion in der Spät- und Dauernachtschicht vom 5. bis einschließlich 9. Juli sowie in der Früh- und Dauernachtschicht vom 12. bis einschließlich 16. Juli. Und auf der Montagelinie 3 (A3/Q2) ruht die Produktion in der Dauernachtschicht vom 5. bis einschließlich 9. Juli sowie in der Spätschicht vom 7. bis einschließlich 16. Juli. Die Frühschicht produziert in dieser Zeit regulär.
Wie Audi mitteilt, könne es jederzeit wieder zu Engpässen bei der Teileversorgung im Halbleiter-Bereich kommen. Dass Kurzarbeit angemeldet werde, bedeute aber nicht automatisch, dass diese in allen Bereichen tatsächlich eintreten werde, betont das Unternehmen.
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