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Heilbronn

Auch ohne Besucherrekord zufrieden mit dem Pferdemarkt

  
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Trotz starker Böen und Regen zieht es Zehntausende auf den Pferdemarkt nach Heilbronn. Der Veranstalter ist zufrieden - und einige Besucher auch, denn insgesamt wurden 6530 Euro Preisgelder verteilt.

von Carsten Friese

Trotz Sturmböen am Sonntag, grauen Wolken und Nieselregen am Montagmittag blicken die Veranstalter des 251. Heilbronner Pferdemarkts zufrieden auf die Traditionsveranstaltung: "In Anbetracht des unsteten Wetters können wir eine gute Bilanz ziehen", sagte Steffen Schoch, Geschäftsführer der Heilbronn Marketing GmbH (HMG), am Montagnachmittag.

Besucher hätten sich vom teilweise widrigen Wetter nicht abhalten lassen. Zehntausende strömten an den drei Tagen wieder durch die Budengassen auf der Suche nach spannenden Alltagsprodukten.

 


 

Die starken Böen in der Nacht von Samstag auf Sonntag hätten Gott sei Dank keine größeren Schäden auf dem Marktgelände verursacht, so Schoch. "Wir waren in stetigem Austausch mit Feuerwehr und Sicherheitspersonal und haben zusätzliche Sicherungsmaßnahmen veranlasst." Erfreulich stuft die HMG ein, dass auf der Scheunenparty am Samstagabend in der Harmonie rund 600 Besucher bis 24 Uhr tanzten. Das Angebot habe sich mittlerweile etabliert.

Familie Muth aus Meimsheim heimst gleich zwei Sonderpreise ein

Bei der Prämierung der Reit- und Gebrauchspferde heimste die Familie Muth aus Meimsheim gleich zwei Ehrenpreise ein: für das Pony "Ornella K." und das Großpferd "Negroletta". "Unsere Pferde sind für uns wie Familienmitglieder", erklärte Gundula Muth einen Grund für den Erfolg. Bei den Zuchtpferden errang Gerhard Eckert aus Brackenheim den Ehrenpreis mit Stute "Lightning Linea".

Mit "Raya" als bestem Zuchtpony siegten Jürgen und Petra Wagner aus Michelfeld. Über mehr Zuschauer als in den vergangenen Jahren freute sich der Reiterverein Heilbronn als Veranstalter der Pferdeschauen. Die HMG sieht einen Grund darin, dass man kostenlose Stadtbahnfahrten zur Reitanlage am Trappensee und zurück angeboten habe. 6530 Euro Preisgeld schüttete der Verein in allen Wettbewerben aus.

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