200 Menschen demonstrieren gegen Corona-Bestimmungen
Bei einer Demonstration standen am Samstag etwa 200 Teilnehmer eine Stunde lang auf dem Kiliansplatz, um gegen die Corona-Bestimmungen zu demonstrieren. Ein Zug durch die Stadt war nicht erlaubt.

Rund 200 Menschen versammelten sich am Samstag auf dem Kiliansplatz zu einer genehmigten Demonstration für das Grundgesetz.
Es war die dritte Veranstaltung dieser Art, vor drei Wochen hatten die Initiatoren Thomas Reule und Conny Haufe aus Neudenau mit 20 Leuten begonnen. Reule verteilte das Grundgesetz. "Das ist unsere Basis und sollte das Handeln der Politik bestimmen." "Liebe Regierung, ihr schafft unserem freien Staat das Grab", stand auf den Transparenten zu lesen, genau wie "kein Impfzwang, keine Ü-App".
Demonstrationsfläche war markiert
Innerhalb der mit Balken markierten Demonstrationsfläche trugen die Teilnehmer nach Aufforderung der Initiatoren Mund-Nasenschutz und hielten Abstand. Ein Zug durch die Stadt war nicht erlaubt.
"Was wir vermissen, ist Transparenz", sagte Conny Haufe in ihrer Rede. "Deshalb möchten wir hier für eine Stunde stehen und Präsenz zeigen." Elke Reisenbichler, 64, tat ihr Missfallen an den Corona-Bestimmungen mit einem "Spahnkorb" kund.
"Ich halte die Maßnahmen für völlig überzogen", so die 64-jährige Lehrerin. "Ich will in einer Demokratie leben und nicht zusehen, wie sie zu einer Diktatur umfunktioniert wird."
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Kommentare
am 11.05.2020 10:54 Uhr
Ich kann dem Kommentar von Herr Binder nur zustimmen!
am 11.05.2020 00:26 Uhr
Jetzt wird rumgekindert und rumdemonstriert,
anstatt die Füsse mal ruhig zu halten.
Bedauerlich, daß erwachsene Menschen so viel Energie hierfür aufwenden.
Es ist doch bald ausgestanden !
Peter Henschel am 10.05.2020 13:29 Uhr
Dem kann nur voll und ganz zustimmen, zumal die Gesamtsterberate mit ca. 2.400 pro Tag unverändert ist, wie all die Vorjahre auch! Dazu kommt noch, dass durch die Kontaktauflagen, wir unser eigenes Immunsystem absolut schwächen. Demzufolge ist einfach der aktuelle Preis hierfür völlig zu hoch und gem. GG dann auch unverhältnismäßig.
Daniel Baader am 10.05.2020 14:52 Uhr
Ihrer Meinung nach darf also erst auf eine Pandemie reagiert werden wenn mehr Menschen sterben als gewöhnlich Henschel?
Dass es dann vielleicht schon zu spät ist kommt ihnen dabei nicht in den Sinn?
Mario Hommel am 10.05.2020 17:40 Uhr
lesen und auch verstehen Baader!
Wilfried Binder am 11.05.2020 10:00 Uhr
Artikel 2.(2):
"Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit....." heißt soviel wie, daß wir ein Recht darauf haben von Ignoranten nicht angesteckt zu werden.
Lächerlich, wenn man gegen das Tragen von Mundschutz (lediglich beim Einkaufen und im ÖPNV) meint demonstrieren zu müssen.
P.S.: Bei dem von Ihnen so geschätzten liberalen Sonderweg in Schweden liegt die Todesrate pro 100.000 Einwohner aktuell 3,47 mal so hoch wie in D. Die Zahl der Neuinfektionen etwa gleich hoch, wie im 8x bevölkerungsreichen D. Die Anzahl der Genesenen an den Infektionsfällen liegt in D bei 81 %, in Schweden bei lediglich 18 %. Diese Zahlen bestätigen die umsichtige und vernünftige Politik in der Pandemie.
Sind getroffene Maßnahmen erfolgreich, bezeichnet man diese als übertrieben. Wie wohl ein Herr Henschel und seinesgleichen demgegenüber bei Todesraten wie in I, ES, F, GB, USA ..... auf unserer Politik eindreschen, und dieser mangelnde Schutzmaßnahmen vorwerfen würde????
Peter Henschel am 11.05.2020 12:03 Uhr
Was ist mit der Verletzung der Würde bei den Menschen, welche unter den mehr als fragwürdigen Corona-Auflagen gesundheitlich leiden oder z.B. deren eigenes Immunsystem beschädigt werden.
Zur Erinnerung, bislang haben wir nicht mehr und nicht weniger Verstorbene als bisher. Was soll also das Ganze überhaupt? Empfehle ein ganzheitliches Denken!
Wilfried Binder am 11.05.2020 12:06 Uhr
Vor ca. 4 Wochen kritisierte Hr. Henschel die Politik wegen mangelnder Verfügbarkeit von Masken - heute hält er das Tragen derselben (nur bei Einkauf und ÖPNV-Nutzung) für das Immunsystem schwächend.
Und gegen was ist er morgen?