Linus Ott erklärte, dass ein Pumptrack ein geschlossener Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen ist. Die Anlage sei etwas für die ganze Familie. Bereits mit einem Laufrad könnten kleine Kinder den Kurs befahren. "Es gibt einen schnellen Lerneffekt", sagte der Experte. Genauso biete sie einen Reiz für ambitionierte Sportler. Durch das Entlasten, Belasten und Entlasten werde die Geschwindigkeit geregelt. Theoretisch müsse man weder anschubsen noch treten, um über die Wellen du fahren. Zunächst erklärte Linus Ott, was ein Pumptrack ist. Es handele sich um einen geschlossener Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Die Anlage sei etwas für die ganze Familie.
Am Sportzentrum in Neuenstadt wird ein Pumptrack gebaut
Der Gemeinderat stimmt für die Planung einer solchen Anlage. Jugendliche durften mitbestimmen.

In Neuenstadt entsteht ein Projekt für Jugendliche, bei dem sie selbst mitbestimmen konnten. Die Stadt baut eine Pumptrackanlage am Sportzentrum in Neuenstadt. Im Vorfeld fanden im Jugendhaus Beteiligungsrunden mit Bürgermeister Andreas Konrad statt. Um sich ein Bild von den wellenförmigen Rundkursen zu machen, besichtigten einige Jugendliche zusammen mit Vertretern der Stadt Pumptracks in Bietigheim-Bissingen, Oberriexingen und Kirchberg an der Murr. In der Gemeinderatssitzung stellte Linus Ott von der Firma Pumptrack aus Augsburg das Projekt vor. Im Haushaltsplan 2024 stehen bereits 40.000 Euro für Planungskosten bereit, für das Haushaltsjahr 2025 sollen zusätzlich 140.000 Euro bereitgestellt werden, hieß es in der Sitzung.
Anlage entsteht zwischen Kunstrasenfeld und Tennisplätzen
Als Standort wurde die Fläche zwischen dem Kunstrasenspielfeld und den Tennisplätzen am Sportzentrum festgelegt. Essenziell ist laut Linus Ott, dass der Untergrund vollkommen eben ist. Das lasse sich am Sportzentrum ohne größere Erdarbeiten umsetzen, was die Kosten geringer halte. Die Firma Pumptrack plane und errichte diese Sportanlagen seit zehn Jahren. "Jeder auf der Baustelle von uns hat den sportlichen Background und ein Auge dafür, wie die Kurven und Wellen sein müssen, damit es funktioniert", berichtete er. Zunächst werde ein Schotterunterbau hergestellt, auf den ein feinkörniger Asphalt komme. Auch um die Entwässerung kümmere sich die Firma. "Wir wollen ja keine Pfützen." Der Gemeinderat stimmte zu, dass die Detailplanung fortgesetzt werde und beauftragte die Stadt mit der Ausschreibung.
Andreas Konrad informierte, dass die Jugendlichen ihre Ideen in die Gestaltung mit eingebracht haben. "Für sie ist wichtig, dass es in der Mitte einen ruhigeren Bereich gibt." Dort könne man mit dem Skateboard oder Inlinern Tricks üben. Die Ansiedelung im sportlichen Umfeld sei zudem üblich, wie sie auf der Besichtigungsfahrt gesehen hätten. Konrad machte zudem deutlich, dass noch ein Weg gebaut und Mobiliar besorgt werden müsse. "Man will sich ja auch mal setzen." Es solle aber dezent sein.
Mark Mezger (CDU) wollte wissen, wie eventuelle Risse im Asphalt ausgebessert werden können. Die sei auf einer solchen Anlage ja spezieller. Linus Ott betonte, dass der Anspruch sei, dass durch die exakte Bauweise keine Schäden entstehen. Sollte es jedoch dazu kommen, unterstütze seine Firma.
Ein Pumptrack ist nur für den nichtmotorisierten Verkehr gedacht
Udo Wengenroth (BG) befürchtete, dass die Anlage auch von Motocross-Fahrern genutzt werde und der Asphalt in diesem Fall leide. "Das ist theoretisch zwar möglich, aber ein Pumptrack ist nur für den nichtmotorisierten Verkehr gedacht", sagte Linus Ott. Er werde mit Fahrrädern, Scootern und Inlinern befahren.
Ines Schöll (SPD) bedankte sich für das Projekt, auf das viele Kinder und Jugendliche sehnlichst warten würden. Sie sei bereits oft darauf angesprochen worden, dass eine solche Anlage für Neuenstadt schön wäre.

Stimme.de
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