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Verdacht an Schule in Ilsfeld: Vom Konto einer Klasse soll Geld verschwunden sein

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Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Veruntreuung an der Realschule in Ilsfeld. Vom Konto einer Klasse soll Geld abhanden gekommen sein.


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Die Polizei ermittelt gegen eine Elternbeirätin der Steinbeis-Realschule in Ilsfeld. Eine Sprecherin des Heilbronner Präsidiums bestätigt die Untersuchung und macht keine weiteren Angaben zum Fall.

Hintergrund sollen finanzielle Unstimmigkeiten im Zusammenhang mit dem Konto einer Schulklasse sein. Es steht der Verdacht der Veruntreuung im Raum.

Polizei ermittelt gegen Elternbeirätin der Steinbeis-Realschule in Ilsfeld wegen Geldvorwürfen

Nach Informationen der Heilbronner Stimme hielten sich Schülerinnen und Schüler aus der Mittelstufe im Frühjahr in einem Schullandheim auf. Die Eltern der Klasse zahlten dafür vor dem Aufenthalt 200 Euro pro Kind auf ein Klassenkonto ein. Dieses Konto soll von der Elternbeirätin verwaltet worden sein. Bei 25 Schülern macht das 5000 Euro.

Ende Juli, unmittelbar vor den Sommerferien, soll sich herausgestellt haben, dass weder das Busunternehmen, das die Schüler ins Schullandheim fuhr, noch das Schullandheim selbst bezahlt worden sind. 

Eltern zahlten 200 Euro pro Kind – Busunternehmen und Schullandheim blieben unbezahlt

Die Klassenlehrerin und der Rektor der Steinbeis-Schule sollen die Elternbeirätin aufgefordert haben, das Geld zu überweisen und Einblick aufs Konto zu ermöglichen. Dem sei die Frau nicht nachgekommen.

Die Eltern sollen von Seiten der Schule aufgefordert worden sein, erneut 200 Euro zu überweisen. Das sollen die Eltern abgelehnt haben. In der Klassenkasse soll außerdem weiteres Geld für einen Ausflug zum Ende des Schuljahrs fehlen. Um den Wandertag trotzdem zu ermöglichen, sollen die Eltern zwei Mal gezahlt haben.

Schulleiter und Bürgermeister äußern sich nicht zu den Vorwürfen

Die Schule und die Gemeinde als Schulträger möchten zu den im Raum stehenden Vorwürfen nichts sagen. „Ich äußere mich nicht dazu“, sagt Rektor Andreas Gremmelmaier kurz angebunden.

Ilsfelds Bürgermeister Bernd Bordon weiß nach eigenen Angaben von den Vorkommnissen. Er sieht sich nicht zuständig: „Das ist ein komplett schulischer Kontext und hat mit der Gemeinde nichts zu tun.“

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