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Rückblick auf 2025 und Ausblick
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Abstatter Ortsmitte erfolgreich saniert und umgestaltet

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Rück- und Ausblick: Einweihungsfest als Jahreshöhepunkt – Grundschulsanierung auf Vorhabenliste ganz oben

Von Harald Schmidt
Mit einem bunten Festprogramm feierte Abstatt im September den Abschluss der Arbeiten zur Neugestaltung der Ortsmitte.
Mit einem bunten Festprogramm feierte Abstatt im September den Abschluss der Arbeiten zur Neugestaltung der Ortsmitte.  Foto: Schmidt, Harald

ABSTATT Mit der Renaturierung des Happenbachs, der Erschließung des Gewerbegebiets „Unteres Feld“ und mit der Neugestaltung des Kirchplatzes konnte die Gemeinde im Jahr 2025 gleich drei große Projekte erfolgreich umsetzen. „Die neu gestalteten Bereiche bieten viel Platz für Begegnungen und Veranstaltungen, wie sich auch beim Einweihungsfest im September gezeigt hat“, freut sich Bürgermeister Klaus Zenth über die positive Resonanz der Bürger gegenüber der im Vorfeld auch bei Mitgliedern des Gemeinderates nicht immer unumstrittenen Baumaßnahme.

Damit fanden die, zusammen mit dem Place de Léhon, der Schaffung der barrierefreien Zugänge zur Kirche, Apotheke und dem Gemeindehaus sowie dem barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen, durchgeführten Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen der Ortsmitte ihren gelungenen Abschluss, wie Zehnt feststellt.

Erneuerung des Kunstrasenspielfeldes kostet 400.000 Euro

 Große Kostenfaktoren sind auch die 400 000 Euro teure Erneuerung des Kunstrasenspielfelds und die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED sowie die bereits in die Wege geleitete Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs für die Freiwillige Feuerwehr. Trotz aller geplanten Baumaßnahmen und sonstigen kommunalen Aufgaben kommt auch das kulturelle Leben weiterhin nicht zu kurz. „Der Arbeitskreis Kultur unter Leitung von Dr. Dorothee Richter hat für 2026 wieder ein außergewöhnliches Jahresprogramm zusammengestellt.“

Im neuen Gewerbegebiet zwischen Abstatt und Happenbach wurden im Laufe des Jahres bereits die ersten Grundstücke verkauft. „Die Nachfrage nach Plätzen übertraf unsere Erwartungen deutlich. Wir werden mehr Einnahmen bekommen, als wir im Haushaltsplan veranschlagt haben“, weiß Zenth.

Den emotionalsten Moment des Jahres 2025 erlebte der Verwaltungschef am 8. Mai. „Es war eine große Ehre, als erster deutscher Kommunalpolitiker an diesem an das Ende des zweiten Weltkriegs in Europa erinnernden nationalen Feiertag sprechen zu dürfen“, blickt Zehnt auf den Besuch und seine Rede in der französischen Partnergemeinde Dinan/Léhon zurück. „Die gegenseitige Wertschätzung war während des gesamten Besuches spürbar. Die 2026 ihr 45-jähriges Jubiläum feiernde Partnerschaft ist stärker als je zuvor“, sagt er.

Neben der von einem Bauträger geplanten Erschließung der innerörtlichen „Unteren Drittelgasse“ steht die mit Gesamtkosten von über sechs Millionen Euro veranschlagte Sanierung der Grundschule ganz oben auf der Vorhabenliste des Jahres 2026. „Der Schulbetrieb wird zu Beginn des Schuljahres 2026/27 in einen noch zwischen der Wildeckhalle und dem Bürgerpark zu errichtenden Containerbau ausgelagert.“ Zenth hofft, diesen Termin auch einhalten zu können. „Wir erwarten 1,7 Millionen Euro an Fördergeldern und dürfen erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides beginnen“, informiert er.

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