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Checker Tobi im Audi Forum Neckarsulm
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Neckarsulm: Ausverkauftes Audi Forum feiert Checker Tobi – Quiz, Videos und Autogramme

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Neckarsulm: Tobias Krell alias Checker Tobi kommt nach Bahnproblemen per Auto ins Audi Forum. Dort spricht er über Mobilität, Klimakrise und Verkehr der Zukunft.

Mittendrin und bestens gelaunt: Tobias Krell alias Checker Tobi klärt mit den großen und kleinen Gästen Fragen rund um „Mobilität und Zukunft“.
Mittendrin und bestens gelaunt: Tobias Krell alias Checker Tobi klärt mit den großen und kleinen Gästen Fragen rund um „Mobilität und Zukunft“.  Foto: Ralf Seidel

Kein Verlass. Auf Checker Tobi? Klar, auf den schon. Die Bahn ist es, die nicht mitmacht. So sehen die 260 Kinder und 150 Eltern im Neckarsulmer Audi Forum am Freitagnachmittag erst einmal nur eine Videobotschaft von ihrem Star Tobias Krell.

Der hat sich nach zweieinhalb Stunden Bahn-Stillstand zwischen Ulm und Stuttgart kurzerhand und pragmatisch ein Auto organisiert, um doch noch zu seinen wartenden Fans zu kommen. Im Selfie-Video verspricht er: Er kommt! Dauert nur noch ein bisschen.

„Mobilität und Zukunft“: Tobias Krell begeistert Kinder mit Mitmach-Show

Die Fans nehmen es gelassen und überbrücken die Wartezeit mit Brezeln, Apfelschorle und einer Tour durchs Audi Forum – immerhin zählen sie zu den Glücklichen, die überhaupt ein Ticket ergattert haben. Die waren innerhalb weniger Tage ausverkauft. Und gewartet haben die Kids ohnehin schon einmal geduldig: Ursprünglich war der Auftritt im November geplant, musste aber krankheitsbedingt verschoben werden.

 

Als der 39-Jährige schließlich mit einer Stunde Verspätung fröhlich vor den jungen Besuchern steht, ist jegliche Wartezeit ohnehin sekundenschnell vergessen, und die Fans finden sich mittendrin in ihrer ganz persönlichen Checker-Tobi-Folge: „Mobilität und Zukunft“ ist das Thema – irgendwie passend zur Anreise, wie Tobias Krell grinsend bemerkt. An diesem Nachmittag checkt er seine Fragen nicht alleine, wie sonst im Fernsehen, sondern gemeinsam mit den Jungen und Mädchen, die sich die besten Plätze vor der Bühne auf dem mit weichen Matten ausgelegten Boden gesichert haben. Und Tobias Krell bricht auch noch mit der letzten kleinen Distanz, kommt immer wieder von der Bühne, läuft durch die Kinderschar und lässt sie ihre Antworten auf seine Fragen ins Mikro sprechen. Die Kinderaugen leuchten.

Mobilität, Klimakrise und Verkehr: Kinder diskutieren mit Checker Tobi

Ganz nebenbei wird was gelernt: „Was ist Mobilität?“, lautet die erste der drei Checker-Fragen. Gefolgt von: „Was ist die Klimakrise – und was hat Verkehr damit zu tun?“ Zu guter Letzt: „Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus?“ Die Kinder hängen an Krells Lippen und strecken bei jeder Frage die Finger. Mal geht es um Antworten („Welche Verkehrsmittel kennt ihr?“), mal um eigene Ideen („Wie könnten wir uns in Zukunft fortbewegen?“).Andächtig gelauscht wird dagegen, als Tobi Krell von den Reisen für seine Kinofilme berichtet, etwa von seinem Besuch im Amazonas-Gebiet.


„Ich habe gesehen, wo unsere Welt kaputt geht.“ Die eine oder andere kritische Nachfrage kommt ebenfalls von Kinderseite: „Sind nicht auch E-Autos schwierig?“ Guter Punkt, findet Tobias Krell und tauscht sich mit den Kindern aus. Am Ende möchte er seinen Fans mit auf den Weg geben: „Man kann leider nicht so leben, dass man alles richtig macht. Aber es geht darum, dass man sich informiert, Bescheid weiß und im Kleinen Dinge tut.

Kurzweilige 60 Minuten: Quiz, Filme und persönliche Einblicke

Die Mischung aus Krells locker-leichtem Erzählen, Quizfragen, die er gemeinsam mit den Kindern beantwortet, und kurzen Videosequenzen aus seinen Sendungen und Kinofilmen lassen die 60 Minuten, die er auf der Bühne steht, vergehen wie im Flug. Dabei verrät er auch, dass er schon mit acht Jahren wusste, dass er Fernsehreporter werden wolle.

„Check ich nicht“, waren viele Jahre später seine ersten Worte vor der Kamera, als er von einer Stuttgart 21-Demo berichtete. Eine Casting-Einladung folgte, seither hat Krell 182 Mal im Fernsehen gesagt: „Das check ich für euch!“ Für seinen Job begeistert er sich noch immer. „Jeden Tag lerne ich was Neues.“

Autogramme und Outtakes: Warum Checker Tobi bei Kindern so gut ankommt

Besonders gut kommt an, dass er über sich selbst lachen kann. Er zeigt Outtakes aus seinen Filmen mit witzigen Texthängern und Fotos aus seiner Sendung, in der sich auch mal als „Kackwurst“ („Der Verdauungscheck“) verkleidet. Klar, dass bei seiner letzten Frage alle Kinder ohne Antwort losstürmen: „Wer will ein Autogramm?“ Ein Glück war im Zug sehr viel Zeit, Karten zu unterschreiben.

Zur Person: Tobias Krell wurde 1986 in Mainz geboren und lebt in München. Das TV-Format „Checker Tobi“ gibt es seit 2013, ausgestrahlt im Ersten und im KiKa. Seither sind 182 Folgen seiner Wissenssendung erschienen, in der er jede Woche einer Frage (zum Beispiel „Der Bagger-Check“, „Der Sonnen-Check“, „Der Gehirn-Check“) auf den Grund geht und sie kindgerecht erklärt. Kernzielgruppe sind Sechs- bis Zehnjährige. Mittlerweile gibt  es auch drei Checker-Tobi-Filme, zuletzt kam im Januar „Die heimliche Herrscherin der Erde“ in die Kinos.

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