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Muskeln trainieren im Fleiner Hofwiesenpark

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Die Fleiner Bürgerstiftung hat Spenden für drei Outdoor-Geräte gesammelt. Mobiler Pumptrack ist derzeit eine weitere Attraktion im Hofwiesenpark.

Roland Gärtner macht vor, wie der Rudertrainer, eines von drei Fitnessgeräten im Hofwiesenpark funktioniert. Wolfgang Wörner staunt über die Fitness seines Vorstandskollegen der Bürgerstiftung.
Roland Gärtner macht vor, wie der Rudertrainer, eines von drei Fitnessgeräten im Hofwiesenpark funktioniert. Wolfgang Wörner staunt über die Fitness seines Vorstandskollegen der Bürgerstiftung.  Foto: Ralf Seidel

Roland Gärtner nimmt Platz auf der stählernen Sitzfläche und beginnt im Schatten quasi zu pumpen. Er zeigt, wie der Rudertrainer funktioniert. Er ist eines von drei Outdoor-Fitnessgeräten, das die Bürgerstiftung Flein durch Spenden finanziert hat. Groß und Klein können im Hofwiesenpark ihre Muskeln stählen. Eine weitere Attraktion ist noch bis Ende der Sommerferien ein mobiler Pumptrack. Diesen Wunsch der Jugendsprecher hat die Gemeinde möglich gemacht.

Neben dem Rudertrainer sind noch ein Oberkörpertrainer, bei dem das eigene Gewicht nach oben zu stemmen ist, und ein Gerät für Calisthenics. An den Stangen können vom Dehnen bis zum Klimmzug verschiedene Übungen ausgeführt werden. Eine Infotafel gibt eine Einweisung in die Benutzung. "Wenn man einmal drauf sitzt, weiß man, wie es geht", sagt Bürgerstiftungs-Vorstandsmitglied Gärtner. 

Positive Resonanz

Gemeinderäte, Vereinsvorsitzende, Jugendsprecher und der Freundeskreis der Bürgerstiftung probierten die neuen Fitnessgeräte bei der kleinen Einweihung kürzlich aus. An diesem Morgen machen auch zwei Mädchen Halt, um sich ein bisschen zu strecken und recken. "Ich finde alles gut, was für die Leute gemacht wird", meint Rose Zott, die vorbeiradelt. Die Geräte testen möchte sie nicht, kommt sie doch gerade von der Gymnastikstunde. Außerdem habe sie nicht so viel Kraft in den Armen, meint die Rentnerin. "Wir haben bisher nur Positives gehört", berichtet Roland Gärtner von der Resonanz. 

„Dass die gleichsam von Jugendsprechern und Bürgerstiftung entwickelte Idee in dieser Art und Weise umgesetzt werden konnte, ist hervorragend", sagt Bürgermeister Alexander Krüger. "Mein herzlicher Dank gebührt allen Beteiligten und Unterstützern dieser Aktion.“ Dazu gehört auch der Bauhof, der die Fundamente gelegt und für den Fallschutz gesorgt hat.

Wunsch auch der Jugendsprecher

Aus der Bevölkerung und aus den Reihen der Jugendsprecher, die an der Auswahl der Geräte beteiligt waren,  war der Wunsch nach Fitness-Möglichkeiten im Hofwiesenpark aufgekommen. Die Bürgerstiftung war zur Stelle und startete vor einem Jahr einen Spendenaufruf, für den sie auch einen Flyer entwarf. So kamen 15.000 Euro zusammen, erzählt Vorstand Wolfgang Wörner. Es waren etwa 30 Spender, Privatleute, Vereine und Institutionen. "Das ist für mich erstaunlich", freut sich Gärtner. "Natürlich ist der Wunsch da, den Parcours zu erweitern", sagt Wörner. Wenn es die finanzielle Situation erlaube, sollen weitere Geräte folgen.

"Wir wollten Geräte für Jung und Alt", ergänzt Wörner. Der Hofwiesenpark solle dadurch aufgewertet werden und ein Treffpunkt aller Altersschichten sein. Die Gemeinschaft, Sport und Kultur zu fördern, das hat sich die Bürgerstiftung auf die Fahnen geschrieben. 

Das Mädchen hat Spaß daran, auch zu Fuß über die Wellen und durch die Kurven zu laufen. Die Pumptrackanlage ist eigentlich für Rollen und Räder vom Skateboard über Rollschuhe bis hin zum BMX-Rad geeinget.
Das Mädchen hat Spaß daran, auch zu Fuß über die Wellen und durch die Kurven zu laufen. Die Pumptrackanlage ist eigentlich für Rollen und Räder vom Skateboard über Rollschuhe bis hin zum BMX-Rad geeinget.  Foto: Ralf Seidel

Bis zum Ende der Sommerferien aufgestellt

"Das Feedback ist sehr positiv", berichtet Bauamtsleiterin Annika Gärtner über eine weitere, vorübergehende Attraktion auf dem weitläufigen Freizeitgelände: der mobile Pumptrack. Auch das ein Wunsch der Jugendsprecher. Weil es aktuell keinen Standort innerorts für eine feste, asphaltierte Anlage aus Wellen, Steilkurven und Sprüngen gibt, außerorts erst Planungsrecht geschaffen werden müsste, stimmte der Gemeinderat im März einem mobilen Pumptrack zu. Von den Pfingst- bis zum Ende der Sommerferien kostet die Miete rund 10.400 Euro. Mit allem, was Rollen oder Räder hat, können Fahrer ihre motorischen Fähigkeiten fördern. 

 

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