Micha von der Rampe startet dritte Porschetour – von Brackenheim zum Ballermann

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Für Musiker Micha von der Rampe aus Brackenheim-Hausen steht am Sonntag ein langer Fahrtweg an. Mit seinem Porschetraktor möchte er in sechs Tagen zum Ballermann fahren. 


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„Nein, das ist kein lange geplanter Aprilscherz“, erklärt Micha Kible und lacht. Besser bekannt ist er als Micha von der Rampe, unter seinem Künstlernamen macht er mit seiner blauen Tuba Musik und Videos für Social Media.

Während er noch auf Mallorca ist, erklärt der Hausener im Telefonat mit der Heilbronner Stimme seine dritte Porschetour.

Micha von der Rampe plant Traktor-Tour von Brackenheim-Hausen nach Mallorca

Am Sonntag, 19. April, gehe es los, dann plant der 29-Jährige aus Brackenheim-Hausen frühmorgens um 6 Uhr mit seinem roten Porsche-Traktor loszufahren. Vom Zabergäu soll es zum Ballermann gehen – mit einem Tempo von 35 Kilometerstunden.

Bei seiner dritten Porschetour möchte sich Micha Kible, besser bekannt als Micha von der Rampe, von Brackenheim zum Ballermann fahren.
Bei seiner dritten Porschetour möchte sich Micha Kible, besser bekannt als Micha von der Rampe, von Brackenheim zum Ballermann fahren.  Foto: Micha von der Rampe

Eine eher gemächliche Reise also, aber wohl kaum eine gemütliche. Sechs Tage hat Kible Zeit, um die 1600 Kilometer bis Barcelona zu bezwingen, von da an geht es acht Stunden lang mit der Fähre auf die beliebte Urlaubsinsel. Dort sind es dann noch ein paar Kilometer bis zu seinem Ziel: der Ballermann. Am liebsten würde er schon Donnerstagabend die Fähre nehmen, ob das klappt, wird sich zeigen. Dann hätte Micha von der Rampe noch etwas mehr Zeit, um sich auf seinen Auftritt am Samstag im Megapark vorzubereiten.

Mit dem Porsche-Traktor möchte Micha von der Rampe in sechs Tagen nach Mallorca fahren

„Das wird eine ziemlich sportliche Kiste“, sagt Kible. Etwa 14, 15 Stunden reine Fahrzeit am Tag werden es wohl sein. Und wenn es eine Panne gibt? „Es gibt keine Alternative“, erklärt der Brackenheimer bestimmt. Ein Abbruch der Tour ist nicht vorgesehen. 

Die erste Porschetour fuhr der Musiker 2025 von Polen nach Brackenheim. „Für mich war das tatsächlich immer schon ein Traum, so einen roten Porsche-Trecker zu kaufen“, erzählt Micha von der Rampe. In Polen habe er das Traum-Fahrzeug schließlich gefunden. Er fuhr ihn selbst heim und hatte Spaß daran, erklärt der 29-Jährige. Im Januar folgte die zweite Tour, seine Wintertour durch Schweiz und Österreich. „Das war richtig heavy, was die Kälte angeht“, sagt Kibler. Sein Porsche hat keine Kabine.


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Der mangelnde Schutz und damit auch die körperliche Belastung werden wohl mit die größte Herausforderung werden. Wenn es nass und kalt ist, dann sei es für ihn unangenehm, erklärt Kible, bei Hitze könnte es aber auch für den Motor Schwierigkeiten geben. Doch er sei guter Dinge, der Entertainer zeigt sich motiviert. Vor wenigen Tagen schrieb er noch spontan ein Lied zu seiner Tour. Am Freitag vor der Tour soll „Trecker“ erscheinen.

Von Brackenheim zum Ballermann: Micha von der Rampe startet dritte Porschetour

Auf dem Porsche wird er alleine unterwegs sein, zusätzlich ist ein Begleitfahrzeug mit einem dreiköpfigen Team unterwegs, erklärt der Musiker. Das Team übernehme die allgemeine Orga und etwa auch die Produktion von Fotos und Videos sowie die Aufsicht über den Livestream – zehn Stunden am Tag möchte Micha von der Rampe seine Zuschauer mit auf seine Tour nehmen. Das bringe technische Herausforderungen mit sich, unter anderem durch die starken Vibrationen auf dem Traktor. Die Fans können zudem den Standort von Micha und Porsche verfolgen. 

Die Route führt ihn von Brackenheim unter anderem nach Straßburg, Genf und Lloret de Mar. Von da aus geht es für Kible mit dem Traktor nach Barcelona und mit der Fähre nach Palma, von wo die letzten Kilometer nach Arenal anstehen. Unterwegs seien tägliche Kurzvideos für Social Media geplant. Und Challenges, Herausforderungen und Aufgaben, die sein Team ihm stellt, möglich wäre etwa, eine Stunde ohne Navi zu fahren. „Ich hab keine Ahnung, was genau die planen“, betont Micha von der Rampe. 

Challenges, Livestream und Spontanität: Micha von der Rampe freut sich auf seine Tour mit dem Traktor

Ebenfalls herausfordernd könnte die Suche nach den Unterkünften werden. „Da ist gar nichts geplant“, erklärt der Musiker. Es mache keinen Sinn, vorab Hotels zu buchen. Das müsse spontan gemacht werden, abhängig davon, wie weit er mit dem Porsche kommt und ob es eine Garage für den Trecker gibt.

Finanziell lohnt sich sein Vorhaben nicht, betont Kible. „Ich mache das, weil ich richtig krass Bock auf das Projekt habe.“ Aus seinem Umfeld erhalte er positive Rückmeldungen, auch seine Community habe „richtig Bock“, vermutet der Entertainer.

Von Mallorca zurück kommt der Traktor wohl mit der Spedition. Die Zeit zum Zurückfahren fehlt Micha von der Rampe, zwischen seinen etwa 100 Konzerten in diesem Jahr ist er gut eingebunden.

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