Harald Koppenhöfer ist die richtige Person, um Löwenstein auf Kurs zu bringen
Die Löwensteiner haben entschieden: Harald Koppenhöfer soll die Gemeinde wieder auf Kurs bringen. Dabei ist die Wahl auf den Richtigen gefallen, wie unser Autor findet.
Jemand, der in den vergangenen Wochen durch Löwenstein gefahren ist, hätte anhand der Plakate meinen können, dass Frank Menzel der einzige Kandidat ist. Und wäre jetzt überrascht über den Namen Harald Koppenhöfer als Wahlsieger.
Unaufgeregt: Harald Koppenhöfer ist die richtige Wahl als Löwensteiner Bürgermeister
Koppenhöfer war gut beraten, einen unaufgeregten Wahlkampf zu führen, insbesondere als die Gegenkandidatur Menzels die Sache noch einmal spannend machte. An Erholung war in den vergangenen Jahren schließlich nicht zu denken im Erholungsort auf dem Berg. Die Gründe sind hinlänglich bekannt. Trotzdem kann es für Koppenhöfer nun nicht darum gehen, das Ruder herumzureißen. Seine größte Herausforderung wird sein, überhaupt erst einmal eine Richtung einzuschlagen und diese zu halten, trotz kleiner Verwaltung und angesichts größer werdender kommunaler Aufgaben.
Haushalts-Chaos und geplantes SLK-Aus in Löwenstein: Große Aufgaben für neuen Bürgermeister
Noch wichtiger wird es sein, diese Richtung auch zu halten. Der Verbleib der SLK-Klinik in Löwenstein ist unwahrscheinlich, die Ängste vieler Menschen sind groß, auch um die eigene Existenz. Als Bürgermeister befindet sich Koppenhöfer in der undankbaren Position, vermitteln zu müssen ohne wirkliche Handhabe. Wenn die Klinik nicht verbleibt, darf Löwenstein sich nicht als Gegenreaktion abgrenzen.
Dazu wird die Stadt künftig zu sehr auf interkommunale Zusammenarbeit angewiesen sein. Auf diese Fragen wird Harald Koppenhöfer eine Richtung und dann Antworten finden müssen. Er wird auch weiterhin gut beraten sein, unaufgeregt zu agieren, auf Fragen sollte er nur schnellere Antworten finden als bislang.
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