Rätselhaftes Luftschiff über Heilbronn – das steckt hinter der Aktion
Im Sonnenuntergang schwebt am Freitagabend ein Luftschiff über der Region Heilbronn. Ein Zeppelin ist es jedoch nicht. Was hat es mit dem unbekannten Flugobjekt auf sich?
In den Abendstunden des Freitags rätselten so manche Oedheimer, was da am schön gefärbten Abendhimmel zu sehen ist: ein Zeppelin? Bei ganz genauem Hinschauen ist das Logo einer oberschwäbischen Textilfirma zu erkennen. Auch über Heilbronn dreht das seltsame Flugobjekt gegen 17 Uhr seine Runde. Doch des Rätsels Lösung ist einfach: Das Luftschiff ist zu Werbezwecken für die Firma Trigema unterwegs.

Luftschiff oder Zeppelin über Heilbronn – das ist der Unterschied
Bei dem Flugobjekt handelt es sich um ein Luftschiff. Der Begriff „Zeppelin“ ist rechtlich geschützt. Außerdem ist die Konstruktionsweise anders, ist auf der Seite des Trigema-Luftschiffs nachzulesen: „Korrekterweise müssten wir von einem Heißluft-Luftschiff sprechen; wir kürzen das im Folgenden mit HL-Luftschiff ab. HL-Luftschiffe wurden von der Technologie der Heißluftballone abgeleitet.“
Im Gegensatz zu Zeppelin, der einen starren Innenaufbau hat, können die Heißluft-Luftschiffe wie ein Heißluftballon vor Ort „aufgeblasen“ werden und sind daher flexibel einsetzbar. Sie fliegen vergleichsweise niedrig und lassen sich dank Propeller auch gegen den Wind steuern.
Fliegen oder fahren? Einig sind sich die Fans nur beim Luftschiff-Gruß
Bei der Frage, ob Heißluft-Luftschiffe fliegen oder fahren, scheiden sich die Geister. Manche sprechen von Fliegen, weil das Luftschiff einen Motor hat, wieder andere sagen, ein Luftschiff fährt – ähnlich wie beim Heißluftballon. Worin sich alle einig sind, ist der Luftschiffgruß, der „Glück ab!“ lautet.
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