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Bad Friedrichshall

Junge Jecken im Faschingsfieber: Verein Plattenwald sorgte für beste Stimmung beim Fest in der Sporthalle

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Bei Polonaise und Bonbonregen hatten die kleinen Narren jede Menge Spaß bei der Faschingsparty im "Wilden Westen".

Von Ute Plückthun
Der närrische Nachwuchs darf endlich wieder feiern − so auch in Bad Friedrichshall, wo der Verein Plattenwald aktiv ein tolles Mitmachprogramm auf die Beine gestellt hat.
Der närrische Nachwuchs darf endlich wieder feiern − so auch in Bad Friedrichshall, wo der Verein Plattenwald aktiv ein tolles Mitmachprogramm auf die Beine gestellt hat.  Foto: Plückthun, Ute

Landauf, landab steuern die Faschingsnarren auf den karnevalistischen Höhepunkt zu. Auch die jüngsten Jecken sind im Faschingsfieber - für viele eine Premiere nach der langen Coronapause. Ein erster Höhepunkt war vor zwei Wochen der Kinderfasching der Jagstfelder Hühnerläuse in der Jahnhalle, kommenden Samstag steht das junge Narrenvolk in Untergriesheim in den Startlöchern. Am vergangenen Wochenende standen Duttenberg und der Plattenwald ganz im Zeichen der Fünften Jahreszeit. Gleich um die Ecke in Amorbach wurde ebenfalls kräftig gefeier.

Im jüngsten Bad Friedrichshaller Stadtteil strömten kleine Prinzessinnen, Schnullerbabys und aktuelle Actionhelden Richtung Sporthalle, die mit Luftschlangen, Ballons und Masken närrisch auf Vordermann gebracht worden war. Sogar ein Reh und eine Erdbeere trauten sich unters Volk, Cowboys und Indianer sowieso. Immerhin lautete das Motto des Mitmachprogramms: "Im Wilden Westen ist was los.

Kuchen und Brezeln

Das war es tatsächlich. Es kamen so viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern, dass das Orga-Team vom Verein "Plattenwald aktiv" flugs noch ein paar Tische anbauen mussten. Mit zehn Kuchen und 80 Brezeln stand Stärkung bereit, bevor Indianersquaw Tati, Oberhäuptling Oli und Cowgirl Julia zur "Winnetou"-Melodie auf den ersten Tanzblock einstimmten. Zum Ententanz, dem Fliegerlied und dem Roten Pferd gab es im fröhlichen Faschingstrubel kein Halten mehr.

Patrick Pothier kam mit Papa Michael im Partnerlook als Dinosaurierjäger hereingeritten. Genau deshalb findet der Siebenjährige den Fasching super: "Weil man sich verkleiden kann". Über sein grünes Ungeheuer aus Polyester, das dank integriertem Ventilator beständig in Form blieb, verriet Mama Tatjana lachend: "Seine große Schwester hat es schon vor ein paar Jahren gezähmt."

Ruck-zuck zog die erste Polonaise durch den Saal, gefolgt von einer Rakete mit Stampfen, Indianergeheul und schließlich "Plattenwald Helau". Für den Bonbonregen hatte sich Milo Samuel Hülsebusch als Sturmtruppler aus "Starwars" passend angezogen. Schließlich eignet sich der Helm besonders gut zum Auffangen der Süßigkeiten.

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Flotte Nummern

Auch sein Vater Peter Hülsebusch ist verkleidet: "Als Techniker, und das ist mit Abstand das teuerste Kostüm", scherzte der DJ mit Blick auf seine Anlage. Als Polizist nahm Caner Ergül die Knöpfe und Regler genau unter die Lupe. "Er freut sich total, dass Fasching ist", sagte seine Mutter Zehra.

Auch die Grundschule hat sich beizeiten auf Fasching eingestellt Zwei flotte Nummern zeigte die Tanz-AG unter Leitung von Elvira Kissler. Dafür gab es Brezelorden und Gutscheine.

Weiter ging es Schlag auf Schlag im Mitmachprogramm. Im Wild-West-Spielepart traten zunächst Sioux gegen Apachen an. Beim Rodeoreiten waren nicht nur geschickte Reiter, sondern auch die Papas als wild gewordene Pferde gefragt. Kaum zugeritten, bewiesen sie sich beim Lauf um Hindernisse. Beim Tauziehen zählte die Kraft, beim Rauchzeichen geben der geschickte Umgang mit dem Schwungtuch. Für Spannung sorgt die Kostümprämierung, bei der nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen ausgezeichnet wurden. Kein Wunder, urteilte Semin Lekovic( 7), der sich mit seinem Bruder Seid (5) als Zwillings-Spiderman verkleidet hatte: "Das hat viel Spaß gemacht."

 

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