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Große Job-Börse in Weinsberg – was tun nach der Schule?

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Welchen Beruf will ich erlernen? Was könnte mir Spaß machen? Fragen, auf die junge Menschen eine Antwort finden müssen. Für Jungen und Mädchen aus dem Weinsberger Tal kann die Job-Infobörse am Freitag, 27. März, in Weinsberg eine Entscheidungshilfe sein.

Die Job-Infobörse, hier eine Aufnahme von 2024, richtet sich an alle Schüler aus dem Weinsberger Tal ab Klasse 7.
Die Job-Infobörse, hier eine Aufnahme von 2024, richtet sich an alle Schüler aus dem Weinsberger Tal ab Klasse 7.  Foto: Archiv/Döttling

Was ist die Job-Infobörse?

Die Job-Infobörse findet am Freitag, 27. März, in der Weinsberger Weibertreuhalle statt. Organisiert wird die Börse von der Weibertreuschule. Das ist die Weinsberger Werkreal- und Realschule. Ziel ist es, Schülern Kontakte zu vermitteln und sie bei der Praktikums- oder  Berufswahl zu unterstützen sowie ihnen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Sie ist aufgebaut wie eine Messe mit verschiedenen Ständen.

An wen richtet sich die Job-Infobörse? 

Sie richtet sich an alle Schüler aus dem Weinsberger Tal der Klassen 7 bis 10, Gymnasium auch darüber hinaus (Abschlussklassen nur, wenn sie noch keine Anschlussoption haben). Rita Eichmann, Leiterin der Weibertreuschule, rechnet mit 400 bis 500 Schülern. Damit es übersichtlich bleibt, sind für die verschiedenen Bildungseinrichtungen Zeitfenster reserviert. Die Schüler der Weibertreuschule und des Justinus-Kerner-Gymnasiums, können sich ab 11 Uhr informieren. Das Zeitfenster für die Georg-Kropp-Schule (Wüstenrot) und die Käthe-Kollwitz-Schule (Obersulm) beginnt um 11.30 Uhr. Ab 12.30 Uhr ist Einlass für die Michael-Beheim-Schule und das Paul-Distelbarth-Gymnasiums sowie für die Realschule Obersulm. 

Wer stellt sich vor? 

46 Betriebe, Institutionen und berufliche Schulen aus der Region stellen sich vor und informieren über verschiedene Praktika, Ausbildungsformen und Berufe. Eine kleine Auswahl, um die Bandbreite zu verdeutlichen: Polizeipräsidium Heilbronn, Finanzamt, Evangelische Stiftung Lichtenstern, Erzieherakademie Heilbronn, Gustav-von-Schmoller-Schule Heilbronn, Agentur für Arbeit, Bäckerei Übele, Rathausverwaltungen von Heilbronn, Obersulm und Weinsberg, Roland Jung Garten- und Landschaftsbau Ellhofen, Volksbank Sulmtal.  

Wie läuft der Besuch ab? 

Die Klassen besuchen die Veranstaltung mit ihren Lehrkräften. Eltern sind eingeladen, dazu zu stoßen und sich gemeinsam mit ihren Kindern zu informieren und zwanglos Kontakte zu Betrieben zu knüpfen. In der jeweiligen Schule erhalten die Jungen und Mädchen vorab einen Vordruck für eine Kurzbewerbung um eine Praktikumsstelle oder einen Ausbildungsplatz. Dieser kann bei den jeweiligen Betrieben abgegeben werden.

Wer organisiert die Veranstaltung? 

Die Job-Infobörse wurde 2008 von der damaligen Realschule Weinsberg initiiert. Seit 2012 wechseln sich Weibertreuschule und Michael-Beheim-Schule bei der Planung, Organisation und Durchführung ab. 

Ist der Nutzen/Erfolg einer solchen Plattform messbar?

Das ist schwierig. Rita Eichmann weiß aber, dass immer wieder Schüler durch die Job-Infobörse an Praktika kommen und dass sich dort Bewerbungsgespräche für eine Ausbildung anbahnen. Auch für die Betriebe und Institutionen scheint die Börse eine lohnenswerte Sache zu sein, denn hier haben sie viele Schüler verschiedener Schulen an einem Ort. Die Standplätze seien immer schnell vergeben, sagt Rita Eichmann.

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