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In Hallenbäder investieren: Mehr Kooperationen sind notwendig

  
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Die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft befürchtet, dass in den nächsten drei Jahren Hunderte Hallenbäder schließen. Die Gesellschaft ist gefordert.

Auf Platz eins der Investitionsliste stehen Hallenbäder selten.
Auf Platz eins der Investitionsliste stehen Hallenbäder selten.  Foto: Fabian Sommer

Das Aquatoll-Spaßbad mit Saunalandschaft in Neckarsulm ist Geschichte: Der Einzelfall darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Region Heilbronn bei reinen Hallenbädern gut aufgestellt ist. Städte und Gemeinden bekennen sich zu ihren Freizeiteinrichtungen, investieren in den Bestand oder in ganz neue Gebäude.

Dennoch ist allen Verantwortlichen in den Kommunen klar, dass ein Bad im Vergleich zur Kinderbetreuung keine Pflichtaufgabe, aber trotzdem notwendig ist - obwohl ein Großteil der Bevölkerung schon lange nicht mehr schwimmen war.

Kinder müssen im Wasser sicher ihre Runden drehen können, Vereine brauchen Bahnen fürs Training. Noch können es sich Gemeinden in der Region leisten, ihre Schwimmbäder allein in Betrieb zu halten. Wenn das Geld knapp wird, ist es an der Zeit, interkommunale Lösungen zu finden.

Den Weg der Zusammenarbeit strebt Möckmühl schon in anderer Sache an: beim Personal. Bademeister sind knapp, eine Zusammenarbeit mit den Nachbarn könnte es richten. Das hilft vielen - auch den Ehrenamtlichen nebenan bei den Freibadfreunden Neudenau. Die suchen auch händeringend eine personelle Lösung, um ihr Freibad langfristig zu erhalten. Eine Kooperation auf Augenhöhe kann die Rettung sein.

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