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Offene Jugendarbeit

Güglinger Jugendzentrum soll ab September wieder öffnen

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Seit einigen Monaten konnte das Jugendzentrum im Stadtgraben nicht mehr öffnen, der bisherige Leiter war gegangen. Jetzt hat die Stadt die Nachfolge offenbar regeln können. 

Das Güglinger Jugendzentrum wurde immer wieder geschlossen, es gab Wechsel bei der Leitung. Ab September soll die Stelle wieder besetzt werden.
Das Güglinger Jugendzentrum wurde immer wieder geschlossen, es gab Wechsel bei der Leitung. Ab September soll die Stelle wieder besetzt werden.  Foto: Berger, Mario

Für Kinder und Jugendliche aus Güglingen und den umliegenden Nachbarkommunen ist das Jugendzentrum im Stadtgraben eine beliebte Anlaufstelle und Rückzugsort. Seit einigen Monaten blieb es jedoch geschlossen. Der Grund: Der bisherige Jugendleiter Kevin Clewing hat die Stelle zum 31. August 2024 offiziell verlassen. Der Stuttgarter leitete seit Dezember 2021 das Jugendzentrum, das von der Diakonischen Jugendhilfe Region Heilbronn (DJHN) betrieben wird. 

Schwierige Arbeitsmarktsituation

Weil der Posten vorerst unbesetzt war und die Suche nach einer Nachfolge wegen der aktuellen Arbeitsmarktsituation länger gedauert hatte, „konnten wir das Zentrum nicht zur Verfügung stellen“, erklärt Bianca Roden, Leiterin des Sachgebiets Bildung, Betreuung und Beteiligung im Rathaus.

Die Verwaltung habe sich unverzüglich um eine Nachfolge bemüht und war nun offenbar erfolgreich: „Stand jetzt wird die Stelle voraussichtlich ab September neu besetzt“, erklärt Bianca Roden auf Stimme-Nachfrage. Dann könnte das Jugendzentrum wieder öffnen. 

Eingeweiht im Januar 2003, prägt das Güglinger Jugendzentrum eine wechselhafte Geschichte mit so manchen Schließungen sowie Umbau- und Renovierungsphasen nach Vandalismus. Immer wieder gab es Wechsel bei der Jugendzentrumsleitung. Von 2020 bis 2021 blieb das Jugendzentrum, auch wegen der Corona-Pandemie, geschlossen.

Weiterhin keine Jugendarbeit in Bönnigheim

In Bönnigheim ist das Jugendhaus seit nunmehr einem Jahr geschlossen. DJHN und Stadtverwaltung hatten den Vertrag einvernehmlich zum Jahresbeginn 2024 auslaufen lassen, die Stadt wollte sich um eine Lösung für die Fortführung der Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt bemühen.

Einen neuen Sachstand gibt es seitdem jedoch nicht, informiert Bürgermeister Albrecht Dautel auf Nachfrage. „Es gibt einzelne Stadträtinnen und Stadträte, die eine Einstellung eines kommunalen Jugendarbeiters begrüßen würden.“ Im laufenden Haushalt 2025 seien jedoch keine Mittel für die kommunale Jugendarbeit vorgesehen.

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