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Sommersaison

Überall Theater: Was zeigen die Freilichtbühnen?

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In der Freilichtspiele-Saison 2026 ist in der Region einiges geboten. Viele Vereine planen auch Kinderstücke  

Von kam, fwi, lim, tak
Nach dem Erfolg mit „Dracula“ ist in Neuenstadt dieses Jahr wieder eine Komödie dran.
Nach dem Erfolg mit „Dracula“ ist in Neuenstadt dieses Jahr wieder eine Komödie dran.  Foto: Kunz, Christiana

Die Proben laufen, die Pläne fürs Bühnenbild stehen und der Kartenvorverkauf ist angelaufen. Diesen Sommer haben Theater-Fans wieder die Qual der Wahl, wenn sie Bühnenstücke unter freiem Himmel genießen möchten.Die Freilichtspiele Neuenstadt zeigen dieses Jahr wieder eine Komödie: „Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde“. Die Premiere findet am Freitag, 12. Juni, statt. Die Geschichte spielt in New York und dreht sich um den Taxi fahrer Samuel Leibowitz. Dieser hat oftmals ziemlich verrückte Ideen. So beschließt er kurzerhand, den Papst zu entführen, als dieser die Stadt besucht. Allerdings nicht, um Geld, sondern 24 Stunden Frieden auf der Welt zu erpressen.

In Neuenstadt können Kinder sich „Michel in der Suppenschüssel“ anschauen

In Neuenstadt wird es dieses Jahr auch wieder ein Familienstück geben. Ab dem 21. Juni ist „Michel in der Suppenschüssel“ zu sehen. Der Vorverkauf läuft seit 1. März. Karten gibt es online unter www.freilichtspiele-neuenstadt.de, im Büro der Freilichtspiele sowie im Reisebüro Böhm in Heilbronn und in Stefan’s Kaufhaus in Neuenstadt.

Die Jagsttalbühne Möckmühl spielt ab dem 26. Juni auf der Freilichtbühne am Ruchsener Tor unter der Regie von Bernhard Jaeger-Böhm die Komödie „Die Widerspenstige“ von Christoph Eckert. Karten sind online unter www.jagsttalbuehne.de und bei den Möckmühler Vorverkaufsstellen Buchhandlung Meissner oder bei Volldampf – The Art of Smoke zu erhalten.

Es kommt, wie es kommen muss in dieser an Shakespeare angelehnten Liebeskomödie: Petruccio findet Katharina gar nicht so garstig. Die Witwe Tranio, die Abend für Abend auf der Terrasse Wein schnorrt und dafür ihre Lebensweisheiten verteilt, glaubt allerdings nicht an das Gelingen der Intrige. Was wird sich durchsetzen: eigennütziges Kalkül oder Liebe?

Kreatief zeigt in Neckarsulm im Juli das Musical „FESTgefahren“

Am 12. Juni ist die Premiere auf der Bühne beim Schützenhaus für das neue Kreatief-Musicals „FESTgefahren“ in Neckarsulm, das bis zum 19. Juli insgesamt 18-mal aufgeführt wird. Mitreißende Songs, unerwartete Begegnungen und humorvolle wie berührende Momente zeigen im Musical: Manchmal führt gerade der Stillstand dorthin, wo man wieder ins Leben startet. Karten gibt es nur online unter kreatief-neckarsulm.de.

Die Burgfestspiele Stettenfels in Untergruppenbach führen in diesem Jahr als Abendstück das für die Bühne adaptierte Werk „Der Name der Rose“ von Umberto Eco auf. Der Franziskanermönch William von Baskerville und sein junger Begleiter Adson von Melk untersuchen eine Reihe mysteriöser Morde unter den Mönchen. Ihre Nachforschungen führen sie in die streng gehütete Bibliothek des Klosters.

Die mittelalterlichen Gemäuer der Burg Stettenfels schaffen mit ihrer mystischen Atmosphäre den idealen Rahmen für die düstere Welt des historischen Krimis. Premiere ist am Freitag, 17. Juli, um 20.30 Uhr (Einlass: 19.30 Uhr). Der Eintritt kostet im Vorverkauf 21 Euro, an der Abendkasse 23 Euro. Am Samstag, 11. Juli,um 16 Uhr, feiert das Kinderstück „Der Räuber Hotzenplotz“ Premiere: Basierend auf dem Kinderbuch von Otfried Preußler wird die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz erzählt, der die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter stiehlt. Mit seinem Freund Seppel macht sich Kasperl auf, den listigen Räuber zu fangen; dabei geraten die beiden jedoch selbst in Schwierigkeiten. Am Ende gelingt es ihnen mit Mut und Schlauheit, den Räuber zu überlisten und die Kaffeemühle zurückzubekommen.

Karten gibt es online und bei verschiedenen Vorverkaufsstellen 

Vorverkaufsstellen sind die Heilbronner Stimme, der Getränkemarkt Nitschke in Untergruppenbach, Heilbronn Marketing in Heilbronn, die Buchhandlung Rau in Öhringen und die Buchhandlung Chardon in Neckarsulm sowie alle weiteren Reservix-Vorverkaufsstellen.

Das Theater im Fluss Künzelsau bringt in dieser Saison Henrik Ibsens „Ein Volksfeind“ auf die Bühne des Kocherfreibads. Unter der Regie von Thomas Höhne wird das Drama des norwegischen Schriftstellers von 3. Juni bis 10. Juli an 14 Abenden zu erleben sein: Das Kurbad ist die wichtigste Einnahmequelle der Stadt. Der Badearzt Doktor Thomas Stockmann entdeckt, dass das Wasser im Kurbad verseucht ist. Er meint, diese Tatsache muss unbedingt öffentlich gemacht werden. Aus Angst vor wirtschaftlichem Ruin setzt der Bürgermeister alles daran, das zu verhindern. Dr. Stockmann wird als „Volksfeind“ beschimpft. Fakten treten auf beiden Seiten in den Hintergrund. Tickets gibt es unter www.theater-im-fluss.de.

Was bietet die Spielzeit der Burgfestspiele und der Freilichtspiele Schwäbisch Hall?  

Eröffnet wird die Spielzeit der Burgfestspiele Jagsthausen am 12. Juni mit dem Krimiklassiker „Der Hexer“ von Edgar Wallace in Kooperation mit den Schauspielbühnen Stuttgart. Anfang Juni feiern die Kinderstücke „Pippi Langstrumpf“ und „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ Premiere.Im Spielplan finden sich unter anderem auch zwei musikalische Produktionen: „Das ABBA Konzert – Dancing Queen“ und „Frankenstein Junior“. Und natürlich „Götz von Berlichingen“ (Premiere: 25. Juni).Auf der Großen Treppe der Freilichtspiele Schwäbisch Hall gibt es zwei Neuinszenierungen: Friedrich Schillers Trauerspiel „Kabale und Liebe“ und das Musical „Cabaret“. Neben weiteren Stücken gibt es mit „Der gestiefelte Kater“ auch ein Programm für Kinder. 

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