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Engpass beim Trinkwasser in Stocksberg – Technisches Hilfswerk im Einsatz

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Wegen eines Defekts am Pumpwerk ist seit dem Wochenende die Trinkwasserversorgung für die rund 100 Einwohner des Beilsteiner Teilorts Stocksberg eingeschränkt.


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Eine defekte Pumpe hat am Wochenende dafür gesorgt, dass der Beilsteiner Teilort Stocksberg nicht mehr turnusgemäß mit Trinkwasser versorgt werden kann. Bis das Problem behoben ist, sind die knapp 100 Einwohner des Weilers in den Löwensteiner Bergen vorerst angehalten, „mit Bedacht mit dem Trinkwasser umzugehen“, sagt Bürgermeisterin Barbara Schoenfeld auf Stimme-Anfrage.

„Die Versorgung der Bürger war aber bislang zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, betont Schoenfeld mit Verweis auf anderslautende Presseberichte. Der Wassermeister der Stadt habe sie am Sonntag über die Situation informiert, nachdem er zunächst selbst ohne Erfolg versucht hatte, den Defekt an der Pumpe zu beheben, schildert die Bürgermeisterin. Das Problem habe sich jedoch dadurch verschärft, dass auch die zweite Pumpe, die für solche Fälle als Absicherung dient, ihren Dienst versagte.

Engpass beim Trinkwasser in Stocksberg: Tankzug des THW liefert Wasser aus Kaisersbach

In einer kurzfristig anberaumten Telefonkonferenz mit dem Bauamt und der zuständigen Landeswasserversorgung habe man sich daraufhin bereits im Laufe des Sonntags auf eine Übergangslösung verständigt: „Seit Montagfrüh beliefert das Technische Hilfswerk den Hochbehälter Stocksberg mit Trinkwasser aus dem Hochbehälter Kaisersbach – so lange, bis wieder ein guter Füllstand erreicht ist.“ Dieser Zustand werde wohl noch am Dienstag erreicht.

Die rund 40 Haushalte im Beilsteiner Weiler Stocksberg sind derzeit angehalten, sorgsam mit der Ressource Trinkwasser umzugehen.
Die rund 40 Haushalte im Beilsteiner Weiler Stocksberg sind derzeit angehalten, sorgsam mit der Ressource Trinkwasser umzugehen.  Foto: HSt/dpa

An die betroffenen Haushalte sei am Montag ein Schreiben verteilt worden, das über die Sachlage informiert. „Das Wasser aus Kaisersbach muss aus hygienischen Gründen gechlort werden“, begründet Schoenfeld einen eventuell wahrnehmbaren leichten Chlorgeruch. Das Gesundheitsamt sei eingeschaltet und überwache die Wasserqualität.

Eine uneingeschränkte Versorgung von Stocksberg mit Trinkwasser soll so bald wie möglich wieder laufen, die für einen vierstelligen Betrag georderte neue Pumpe werde in diesen Tagen geliefert und eingebaut.

 

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