Earth Hour im Landkreis Heilbronn: Wo am Samstag eine Stunde das Licht ausgeht

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Zur Earth Hour am Samstag schalten weltweit Gemeinden zum Teil ihre Beleuchtung ab – als „symbolische Aktion“ fürs Klima. Auch Bürger können sich beteiligen. Im Landkreis Heilbronn werden mehrere Beleuchtungen ausgemacht. 


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Die Earth Hour ist eine „symbolische Aktion“ fürs Klima – eine Stunde lang soll am Samstag (28. März) um 20:30 Uhr kollektiv das Licht ausgeschaltet werden. Die Stadt Heilbronn verzichtet darauf „aus Sicherheitsgründen“. Im Landkreis hingegen wird in mehreren Kommunen zur Earth Hour die Beleuchtung an einigen Orten und Sehenswürdigkeiten abgeschaltet. 

Diese Gemeinden im Landkreis Heilbronn nehmen an der Earth Hour teil

Insgesamt 478 Orte haben sich bislang in Deutschland laut der Umweltschutzorganisation WWF zu der Earth Hour 2026 angemeldet, wie auf einer Online-Karte zu sehen ist. Folgende Städte und Orte im Landkreis Heilbronn nehmen an der Earth Hour teil (Stand: 26. März):

  • Weinsberg
  • Untergruppenbach
  • Gundelsheim
  • Brackenheim
  • Neckarsulm
  • Untereisesheim

Wo die Beleuchtung im Landkreis Heilbronn am Samstag abgestellt wird

Wie die Stadt Weinsberg gegenüber der Heilbronner Stimme erklärt, wird zur Earth Hour am Samstag die Beleuchtung des Wachturms, der Johanneskirche und der Burgruine Weibertreu abgeschaltet. In Untergruppenbach wird die Beleuchtung der Burg Stettenfeld für eine Stunde ausgemacht.

Gundelsheim erklärt: „Als sichtbares Zeichen für den Klima- und Umweltschutz wird die Beleuchtung unseres Wahrzeichens, des Schlosses Horneck, am Samstagabend abgeschaltet.“ Im Amtsblatt und auf den Social-Media-Kanälen von Gundelsheim werden Bürger dazu aufgerufen, an der Earth Hour teilzunehmen und auch zu Hause um 20:30 Uhr das Licht auszumachen. 

In Brackenheim sollen zur Earth Hour „alle nicht-sicherheitsrelevanten Leuchten abgeschaltet werden", erklärt die Stadt auf Stimme-Nachfrage. Die Innenbeleuchtung von öffentlichen Gebäuden sei in der Nacht sowieso nicht aktiv. Auch die Einzelhändler in Brackenheim seien von der Stadt aufgerufen worden, sich an der Earth Hour zu beteiligen. 

Neckarsulm verzichtet dauerhaft auf künstliche Beleuchtung nach Sonnenuntergang

In Neckarsulm sei bereits seit Jahren die künstliche Beleuchtung im öffentlichen Raum „auf das absolut notwendige Maß reduziert“, wie die Stadt erklärt. Grund seien gesetzliche Regelungen im Naturschutzgesetz.

„Auch stadtbildprägende Gebäude wie das Deutschordensschloss (Deutsches Motorradmuseum), die Stadtpfarrkirche St. Dionysius und das historische Rathaus werden inzwischen nach Sonnenuntergang nicht mehr angestrahlt“, erklärt Neckarsulm. Bei der Earth Hour sind damit in Neckarsulm vor allem die Bürger gefragt und dazu aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen.

„Faires Buffet“ bei Kerzenschein in Untereisesheim als Aktion zur Earth Hour  

Unterreisheim nimmt an der Earth Hour teil – allerdings ohne, die Beleuchtung abzuschalten. Denn: In der Gemeinde gibt es keine angestrahlten Gebäude. „Seitdem wir Fairtrade-Gemeinde sind, nehmen wir an dieser Aktion teil und verbinden ein faires Buffet mit einem Kulturprogramm bei Kerzenschein“, teilt Untereisesheim gegenüber der Heilbronner Stimme mit.

Die Gemeinde lädt anlässlich der Earth Hour in die katholische Kirche am Kelterplatz ein. Andrés Bertomeu an der Glasharfe und Sängerin Jutta Werbelow sorgen für Musik, dazu gibt es „Vesper“. Los geht es bereits um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Was steckt hinter der „Earth Hour“? Eine „symbolische Aktion“ fürs Klima

Die „Earth Hour“ ist von der Umweltschutzorganisation WWF schon 2007 ins Leben gerufen worden. Wie WWF erklärt, soll das Thema Klimaschutz in den Mittelpunkt gerückt werden. „Es geht bei der Earth Hour nicht darum, durch das Lichtausschalten Energie zu sparen. Die Earth Hour ist eine symbolische und gemeinschaftliche Aktion“, heißt es. Das Sparen von Energie sei „ein schöner Nebeneffekt“.  

„Wir wollen zeigen, dass wir uns besser um unseren Planeten kümmern müssen. Daher kommt auch der Name Earth Hour. Es ist die Stunde der Erde“, erklärt die Umweltschutzorganisation weiter. 

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