E-Carsharing im Weinsberger Tal: Hoffnung auf Umsetzung trotz Rückschlägen
Das ehrgeizige Carsharing-Projekt im Weinsberger Tal ist in Verzug geraten. Jetzt sollte Klarheit geschaffen werden, fordert unser Autor.
Eins muss man Thomas Löffelhardt lassen: Der Chef von „Mobile inclusive“ ist ehrgeizig und er ist überzeugt davon, die Idee auf die Straße zu bringen. Bereits für September 2023 war der Start für die E-Carsharing-Audis im östlichen Landkreis angekündigt. Immer neue Hürden standen dem Projekt im Weg. Jetzt ist nur noch ein zarter Hoffnungsschimmer am Horizont erkennbar. Löffelhardt kämpft weiter. Er geht davon aus, dass Ende Juni eine Entscheidung gefallen sein wird.
Carsharing im Weinsberger Tal: Projekt ist ins Stottern geraten
Er darf dabei zumindest auf den moralischen Beistand einiger Bürgermeister hoffen. Sie wollen Carsharing in ihren Gemeinde etablieren und sehnen das Projekt herbei. Audi und das baden-württembergische Verkehrsministerium kündigten bei der Präsentation damals an, dass sie dabei sein wollen.
Was Löffelhardt offenbar nicht einkalkuliert hatte, war die Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Damit waren Fördermittel vom Tisch, mit denen die Idee finanziert werden sollte. Ein Rückschlag. Seither stottert das Projekt.Audi gibt an, an der Zusammenarbeit festzuhalten. Und die neue Bundesregierung will viel Geld für die Infrastruktur zur Verfügung stellen. Vielleicht fällt davon was für das Projekt im Weinsberger Tal ab. Es wäre mit Inklusions-Absichten ein Leuchtturm in der Region. Vieles hängt von dem angekündigten neuen Partner ab. Erwartungen sind geweckt. Jetzt sollte es schnell gehen.
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