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Längerer Stromausfall in Weinsberg und Ellhofen – das steckte dahinter

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Einen beinahe flächendeckenden Stromausfall hat es am späten Dienstagabend, 10. März, in Weinsberg gegeben. Betroffen war auch die Nachbargemeinde Ellhofen. Was zu der Störung geführt hat.


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Weite Teile der Weinsberger Kernstadt (Landkreis Heilbronn) waren am Dienstag, 10. März, ab 21.52 Uhr zeitweise ohne Strom. Betroffen war nach Angaben der Polizei auch die Gemeinde Ellhofen. Einige Haushalte waren knapp zwei Stunden von der Störung betroffen, andere waren schneller wieder am Netz, weiß Weinsbergs Bürgermeisterin Birgit Hannemann. Sie wurde per Mail um 21.54 Uhr vom Verteilnetzbetreiber Netze BW über den Ausfall informiert und informierte ihrerseits umgehend über Facebook und Instagram. Die Bürgermeisterin war zu diesem Zeitpunkt bei der Hauptversammlung des Weinsberger Ortsverbandes des Technischen Hilfswerkes (THW).

Was am Dienstag zum Stromausfall in Weinsberg geführt hat

Auslöser des Ausfalls war ein Brand in der Trafostation in der Weinsberger Jahnstraße. Anwohner hatten einen dumpfen Schlag gehört und alarmierten daraufhin die Feuerwehr, berichtet Gesamtkommandant Heiko Frank auf Stimme-Nachfrage.

Am späten Dienstagabend wurde die Weinsberger Feuerwehr zum Brand in einer Trafostation gerufen. Der Kleinbrand war der Auslöser für einen Stromausfall.
Am späten Dienstagabend wurde die Weinsberger Feuerwehr zum Brand in einer Trafostation gerufen. Der Kleinbrand war der Auslöser für einen Stromausfall.  Foto: Feuerwehr Weinsberg

Die Feuerwehr rückte wegen des Verdachts auf Verpuffung/Explosion mit zwei Löschfahrzeugen und 18 Mann aus. Tatsächlich war es dann laut Heiko Frank ein Kleinbrand, der schnell gelöscht war. Zuvor habe die Netze BW die sogenannte Ortsnetzstation – ein größerer, grauer Kasten – stromlos gestellt. 

Stromausfall in Weinsberg: Insgesamt waren 19 Trafostationen betroffen

Infolge des Brandes in der Jahnstraße fielen laut Bürgermeisterin Hannemann insgesamt 19 Trafostationen in der Weinsberger Kernstadt aus. „Die ersten Stationen waren relativ schnell wieder am Netz“, weiß die Rathauschefin. Um 22.45 Uhr bekam sie die Info, dass zwölf der 19 Stationen wieder betriebsbereit waren. Bei anderen dauerte es offensichtlich etwas länger. Die Netze BW informiert auf ihrer Homepage, dass die Störung um 23.47 Uhr behoben war. 

„Ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist“, sagt die Weinsberger Bürgermeisterin. Verletzt wurde niemand. Nach Auskunft der Netze BW war ein Kurzschluss, ausgelöst durch zwei defekte Kabelendverschlüsse, die Ursache für den Brand. 

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