Brand auf Schlossgut Hohenbeilstein: So erlebte die Feuerwehr den Einsatz
Auf dem Schlossgut Hohenbeilstein in Beilstein ist am Sonntagabend ein Brand ausgebrochen. Der Rauch des Feuers ist im Umkreis weit zu sehen. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.
Nur knapp ist das Beilsteiner Schlossgut Hohenbeilstein in der Nacht zum Montag einem größeren Brand entkommen. Das Feuer auf dem Betriebshof des in dritter Generation familiengeführten Bio-Weinguts, das direkt unterhalb der ortsbildprägenden Burg liegt, ist nach bisherigem Erkenntnisstand der Feuerwehr von einem Container ausgegangen. Zur genaueren Ursache ermittelt derzeit noch die Polizei.
Brand auf Schlossgut Hohenbeilstein: Unterstützung über die Landkreisgrenze hinweg
"Um 21.30 Uhr sind wir am Sonntagabend zu einem Kleinbrand in der Schlosstraße gerufen worden", berichtet der Kommandant der Beilsteiner Wehr, Kevin Bannasch. Bereits bei der Beurteilung "auf Sicht" habe sich aber gezeigt, dass es sich hier um einen ausgedehnteren Brand auf dem Weingut handelt, so Bannasch weiter. Das Feuer habe bis zum Eintreffen der Wehr bereits auf einen Transporter übergegriffen, eine weitere Ausbreitung auf ein angrenzendes Gebäude, in dem mehrere Maschinen des Weinguts Hohenbeilstein stehen, sei nicht auszuschließen gewesen.

Unterstützung bekamen die Beilsteiner Feuerwehrleute im Rahmen der Überlandhilfe bei den Löscharbeiten auch von ihren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oberstenfeld (Landkreis Ludwigsburg), die unter anderem mit Atemschutzgeräteträgern anrückten. Die Beilsteiner waren mit 29 Mann und vier Fahrzeugen im Einsatz, die Oberstenfelder Wehr rückte mit 25 Einsatzkräften und ebenfalls vier Fahrzeugen an. "Zur Sicherheit", so Kevin Bannasch, waren neben Polizei auch Rettungswagen und Notarzt vor Ort.
Beilsteiner Feierwehr zieht Bilanz nach Brand auf Schlossgut
"Personen kamen bei dem Brand aber Gott sei Dank nicht zu Schaden. Gemeinsam mit den Kollegen aus Oberstenfeld konnten wir den Brand sehr schnell unter Kontrolle bringen", bilanziert der Beilsteiner Feuerwehrkommandant den Einsatz, der gegen Mitternacht beendet gewesen sei. Brandreste oder Glutnester habe man vor dem Abrücken durch den Einsatz einer Wärmebildkamera ausschließen können.
Bei dem Feuer waren nach weiteren Angaben der Feuerwehr auch einige in Fässern im Hof gelagerte flüssige Betriebsmittel in Brand geraten. "Diese konnten wir aber durch den Einsatz von Löschschaum eindämmen und gegen ein Auslaufen sichern", so Kevin Bannasch.
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