Brackenheimer Faschingsumzug 2026: Zufahrtssperren und Security sichern Strecke
Lkw-Sperren, Betonpoller und zusätzliche Security sollen beim Faschingsumzug in Brackenheim für einen sicheren Ablauf sorgen.
Nach den bundesweit verschärften Sicherheitsanforderungen bei Großveranstaltungen hat auch der Faschingsumzug in Brackenheim sein Sicherheitskonzept weiterentwickelt. Die Maßnahmen seien im Vergleich zum Vorjahr nochmals optimiert worden, betont die Erste Zunftmeisterin Beate Ramm von der Fasnetzunft Brackenheim.
Bereits im vergangenen Jahr sei der Verein kurzfristig mit neuen polizeilichen Empfehlungen konfrontiert worden. Das Konzept habe damals bereits gestanden, musste jedoch Anfang Januar innerhalb weniger Tage gemeinsam mit der Stadt angepasst werden. Hintergrund der kurzfristigen Anpassungen waren bundesweite Neubewertungen der Sicherheitslage nach schweren Vorfällen bei öffentlichen Veranstaltungen, unter anderem in Magdeburg.

Brackenheimer Faschingsumzug: Betonpoller und LKW für größere Zufahrtsbereiche kommen zum Einsatz
Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr flossen nun in die Planung für den bevorstehenden Umzug am 10. Januar ein. In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung, dem Bauhof und weiteren Beteiligten wurden die Maßnahmen weiter präzisiert. Größere Zufahrtsbereiche entlang der Strecke werden mit Lastwagen beziehungsweise großen Transportern abgesperrt, um ein unbefugtes Einfahren zu verhindern, erklärt Beate Ramm. Gleichzeitig bleiben diese Sperren so angelegt, dass Rettungsfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst im Ernstfall schnell passieren können.
Zusätzlich werden an kleineren Zufahrten Betonpoller eingesetzt. Ziel sei es, einen Spagat zu schaffen, erklärt Ramm: Einerseits müsse der Umzug bestmöglich gesichert sein, andererseits dürften Rettungswege nicht blockiert werden.
„Wer böse Absichten hat, der findet Möglichkeiten“
Der Verein selbst hat gemeinsam mit regionalen Bauunternehmern drei Lastwagen organisiert, weitere Fahrzeuge stellt die Stadt zur Verfügung. Auch die Zahl der Sicherheitskräfte wurde erhöht: Zwölf Security-Mitarbeiter werden entlang der Strecke im Einsatz sein.
Die Vorkehrungen vermittelten ein gutes Gefühl, auch wenn klar sei, dass es bei Veranstaltungen im öffentlichen Raum niemals einen hundertprozentigen Schutz geben könne. „Wer böse Absichten hat, der findet Möglichkeiten.“ Trotz der verstärkten Maßnahmen betont Beate Ramm den Charakter der Veranstaltung: Der Brackenheimer Faschingsumzug sei ein familiärer Umzug, bei dem es in den vergangenen Jahren glücklicherweise keine sicherheitsrelevanten Zwischenfälle gegeben habe. „Ich hoffe, das bleibt so.“
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