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Mann aus Landkreis Heilbronn um hohe Summe betrogen – nach Klick auf E-Mail-Link

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Unbekannte haben einen 76-Jährigen mit einer Betrugsmasche um eine fünfstellige Summe gebracht. Der Mann hat dabei seine Login-Daten sowie mehrere TAN-Nummern von seinem Onlinebanking preisgegeben.


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Ein 76-Jähriger aus dem Landkreis Heilbronn wollte am Donnerstag, 26. Februar, seine angeblich abgelaufene Onlinebanking-App aktualisieren und fiel dabei auf Betrüger herein. Das teilt die Polizei Heilbronn in einer Pressemeldung mit.

Mann aus Landkreis Heilbronn klickt auf E-Mail-Link – und fällt auf Betrugsmasche rein

Demnach erhielt der Mann am vergangenen Donnerstag eine E-Mail, dass die Sicherheits-App seiner Bank in Kürze ablaufen würde. Um dies aufzuhalten, solle er auf einen Link klicken, was er auch tat. Hierbei wurde er auf einen falschen Online-Account geleitet und gab seine Login-Daten ein.

Anschließend erhielt er einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der Bank. Auf Anweisung des Anrufers generierte der 76-Jährige mehrere TAN-Nummern und gab diese an den Betrüger weiter. Damit wurden anschließend digitale EC-Karten erstellt, eine Erhöhung des Dispokredit durchgeführt und Übertragungen von Konten veranlasst.

Die Täter nutzen die Karten bis zur Kontoerschöpfung bundesweit für Kleineinkäufe in Supermärkten und dortige Geldabhebungen. Insgesamt erbeuteten die Täter so eine niedrige fünfstellige Summe.

Polizei Heilbronn warnt vor Betrugsmasche: Vorsicht bei falschen Bank-Mails

Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen und ruft dazu auf, vorsichtig mit E-Mails und Links zu sein. Dabei gilt besonders, nie auf die Links von unbekannten Mails zu klicken. Banken und andere Finanzinstitute senden in der Regel keine E-Mails mit Links, die zur Eingabe von sensiblen Informationen führen.

Auch sollte jeder überprüfen, ob die Nachrichten echt sind. Dabei sollte die Bank direkt kontaktiert werden, sollte eine Nachricht im E-Mail-Postfach zu dringenden Maßnahmen aufrufen. Das geht laut Polizei am Besten über eine sichere Telefonnummer oder beim Besuch einer Filiale.

Keine Herausgabe von sensiblen Daten: Polizei Heilbronn rät zur Vorsicht

Login-Daten sollten niemals auf Webseiten eingegeben werden, die nicht sicher oder seriös auftreten. Prüfen lässt sich das beispielsweise daran, ob die Seite eine sichere Verbindung (https) verwendet oder ob das Banklogo korrekt dargestellt wird.

Auch bei Anrufen von vermeintlichen Bankangestellten gilt: Keine sensiblen Daten wie TAN-Nummern oder Login-Daten preisgeben. Stattdessen sollte der Anruf abgebrochen werden und stattdessen die Bank über eine bekannte Nummer kontaktiert werden.

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