Gefährlicher Zwischenfall in Ilsfeld: Fenster stürzt während Schulsport in die Tiefe
Während des Sportunterrichts in der Ilsfelder Steinbeishalle hat sich am Montag ein Dachfenster samt Rahmen aus der Wand gelöst und ist rund acht Meter in die Tiefe gestürzt. Verletzt wurde dabei niemand. Die Halle ist bis auf weiteres für den Schul- und Vereinssport gesperrt.
Glück im Unglück für Lehrer und Schüler des Steinbeis-Schulzentrums in Ilsfeld: Während des Sportunterrichts ist am Montag in der Steinbeishalle ein Dachfenster mitsamt Rahmen aus der Verankerung gefallen und rund acht Meter in die Tiefe gestürzt. Von den Realschülern, die zu diesem Zeitpunkt dort Unterricht hatten, wurde niemand verletzt, die Gemeinschaftsschüler, die im benachbarten Hallenteil unterrichtet wurden, kamen ebenfalls mit dem Schrecken davon.
Über die genaue Ursache des Vorfalls kann nach Angaben von Bürgermeister Bernd Bordon aktuell nur spekuliert werden, Fremdeinwirkung sei zum jetzigen Zeitpunkt aber auszuschließen. Auch die Schadenshöhe kann noch nicht beziffert werden. Die Halle wurde umgehend für den Schul- und Vereinssport gesperrt, Gutachten einer Fachfirma sollen nun nähere Erkenntnisse bringen, auch andere Bereiche der Halle sollen überprüft werden.

Nach Vorfall in Ilsfelder Steinbeishalle: Sportunterricht fällt auf unbestimmte Zeit aus
„Zum Glück wurde niemand verletzt, die Fachlehrer haben sehr besonnen reagiert“, betonte am Montagabend ein merklich angefasster Bürgermeister. „Wenn es schlecht läuft, passieren da ganz andere, furchtbare Dinge.“ Die Verwaltung, so Bordon weiter, sei bestrebt, nun so schnell wie möglich Klarheit über den Sachverhalt zu bekommen. „Wir wollen die Halle ja auch so schnell wie möglich wieder sicher nutzbar machen. Schließlich leiden unter der Sperrung nicht allein die Ilsfelder Vereine, sondern auch der Sportunterricht für die rund 1000 Schülerinnen und Schüler.“
Noch am Montag wurde das Loch in der Außenwandwand mit einer Folie provisorisch abgedeckt, damit weder Tiere noch Feuchtigkeit in die Halle eindringen können. „Einen weiteren Wasserschaden könnten wir in dieser Situation gar nicht gebrauchen“, so der Bürgermeister mit Verweis auf die gravierenden Schäden an der unweit der Steinbeishalle gelegenen Schozachtalhalle, die seit Frühjahr 2023 für rund acht Millionen Euro aufwändig saniert wird.
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