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Schulen und Kitas betroffen

Läuseplage in Baden-Württemberg: Wie ist die Lage in Heilbronn?

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In Baden-Württemberg schwappt aktuelle eine regelrechte "Läusewelle" durch Kitas und Schulen. Auch in Heilbronn gibt es Meldungen.


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Optimale Lebensbedingungen haben blutfressende Kopfläuse bei 28 Grad Celsius - die Wintermonate mit ihrer Schal-, Mützen- und Winterjackenzeit sind daher ihre Lieblingsmonate. In Schulklassen, Kindergärten und in der Familie können die Krabbler leicht von Kopf zu Kopf wandern und Läuseplagen auslösen. Gesundheitsämter mahnen fehlende konsequente Behandlung an. Zuvor hatte die "Südwest Presse" berichtet. 

Läuse-Boom in zahlreichen Orten in Baden-Württemberg

Im Landkreis Sigmaringen haben sich die Zahlen von Januar bis Februar 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fast verdreifacht. Laut einer Behördensprecherin erreichen das Gesundheitsamt recht viele Mitteilungen aus Schulen und Kindertagesstätten.

Bisher seien insgesamt 56 Fälle gemeldet worden, im Vergleichszeitraum 2024 seien es 20 gewesen. Zur Ursache könne das Amt keine Auskunft geben.

Läusewelle in Baden-Württemberg: Informationen über befallene Kinder wird nicht immer weitergegeben

Auch im Landkreis Göppingen gibt es eine große Plage. Hier waren in den vergangenen Jahren Oktober und November die Monate mit den höchsten Meldezahlen, wie ein Sprecher mitteilte. Bis zum 18. März 2025 habe es 66 Fälle gegeben. Im Vorjahr waren in den gesamten ersten drei Monaten 130 Fälle gemeldet worden.

"An manchen Einrichtungen ebbt eine Läusewelle gelegentlich langsamer ab, was auch an der nicht konsequenten oder unzureichenden Behandlung liegt", sagte die Behördensprecherin

Der Landkreis Emmendingen gibt zu bedenken, dass man bei Interpretationen von Tendenzen vorsichtig sein soll. "Die Zahlen hängen von der Zuverlässigkeit der übermittelnden Kindergärten und Schulen, aber auch davon ab, ob die Eltern überhaupt weitergeben, dass ein Kind betroffen ist", sagte ein Sprecher.

Läuseplage auch in Heilbronn? So hoch ist die Zahl der Kopflaus-Meldungen

Der Landkreis Heilbronn beobachtet keine außerordentlichen Besonderheiten in Bezug auf Kopflausbefallmeldungen. Bis zum 17. März wurden 119 Fälle registriert, im Jahr davor waren es 151 (2023: 118). 

Keine außergewöhnliche Häufung gibt es auch im Neckar-Odenwald-Kreis. Seit Anfang Januar wurden 41 Fälle von Läusebefall gemeldet. "Die Zahlen schwanken von Jahr zu Jahr, eine eindeutige Ursache dafür lässt sich nicht benennen", sagte ein Sprecher. 

Eltern sollen Läuse-Befall schnell kommunizieren

Laut dem Gesundheitsministerium ist eine regelmäßige Kontrolle der Haare auf Kopfläuse und deren Eier (Nissen) wichtig. Für Betroffene, die eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen und dort betreut werden, bestehe ein Betretungsverbot der Gemeinschaftseinrichtung sowie ein Teilnahmeverbot für Veranstaltungen der Gemeinschaftseinrichtung.

"Hierbei ist ein bewusstes Verständnis der Eltern wichtig, dass das rasche Erkennen, Kommunizieren und Behandeln eines Kopflausbefalls und deshalb die pflichtgemäße Mitteilung darüber eine Voraussetzung für die erfolgreiche Verhütung und Bekämpfung in der Einrichtung sind", sagte eine Behördensprecherin. Häufig erfolge die Mitteilung jedoch nicht oder nicht rechtzeitig.

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