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Heilbronn

Städtische Museen suchen Gemälde von Käte Schaller-Harlin

  
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Vom 7. Juli bis zum 21. Oktober zeigen die Städtischen Museen in der Kunsthalle Vogelmann die Ausstellung "Halb Frau, halb Künstlerin". Präsentiert werden dann Werke der beiden Malerinnen Käte Schaller-Härlin (1877-1973) und Mathilde Vollmoeller-Purrmann (1876-1943).

Käte Schaller-Harlin porträtierte 1924 Hedwig Heuss.
Foto: Sigwart
Käte Schaller-Harlin porträtierte 1924 Hedwig Heuss. Foto: Sigwart  Foto: Roland Sigwart

In einer Zeit, in der es sich für Frauen nicht gehörte, den Beruf der Künstlerin zu ergreifen − und sich nicht ausschließlich dem Ehemann und der Familie zu widmen −, führten beide ein selbstbestimmtes Leben als Künstlerin. Sie studierten in Stuttgart, Berlin und Paris, stellten in Galerien aus, verkauften ihre Werke und unternahmen ausgedehnte Studienreisen.

Beide sind mit dem süddeutschen Raum eng verbunden, mit Heilbronn besonders verknüpft ist das Werk Käte Schaller-Härlins. Die Malerin wird 1877 als Missionarstochter in Indien geboren, Anfang der 1880er-Jahre lässt sich ihr Vater nach Massenbach bei Heilbronn versetzen. Nach kurzem Studium an der Münchner Damenakademie und Ausstellungbeteiligungen im Württembergischen Malerinnenverein in Stuttgart unternimmt sie ausgedehnte Reisen nach Rom und Florenz. Sie beginnt, sich verstärkt der Porträtmalerei zu widmen. Die meisten dieser Porträts befinden sich bis heute in Heilbronner Privatbesitz.

Nun wäre es für die Ausstellungsmacher spannend, herauszufinden, wie viele Porträts Schaller-Härlin ab circa 1920 (es geht vor allem um die 1920er- und 1930er-Jahre) in Heilbronn angefertigt und wen sie porträtiert hat.

Alle Heilbronner, die ein Gemälde von Käte Schaller-Härlin besitzen, werden deshalb gebeten, sich bei den Städtischen Museen zu melden. Die Gemälde sind mit den Buchstaben KSCHH signiert. Auskunft erteilt Kerstin Skrobanek unter museen-hn@heilbronn.de oder Telefon 07131?56 2295. 

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