Ivo Pogorelich beim Württembergischen Kammerorchester
Heilbronn - Er spielte in den Konzerthäusern aller Musikmetropolen und mit den besten Orchestern der Welt. Ivo Pogorelich hat sich als einer der größten Pianisten der Gegenwart immer wieder rar gemacht und damit die Aura des Geheimnisvollen gepflegt. Im Jubiläumsjahr des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn kommt er heute nach Heilbronn.

Heilbronn - Er spielte in den Konzerthäusern aller Musikmetropolen und mit den besten Orchestern der Welt. Ivo Pogorelich hat sich als einer der größten Pianisten der Gegenwart immer wieder rar gemacht und damit die Aura des Geheimnisvollen gepflegt. Im Jubiläumsjahr des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn kommt er heute, wenige Tage nach seinem 51. Geburtstag, nach Heilbronn, um unter der Leitung von Ruben Gazarian um 20 Uhr in der Harmonie Chopins 2. Klavierkonzert zu spielen. Das Orchester bietet außerdem Brahms' 4. Sinfonie.
Ivo Pogorelich wurde 1958 in Belgrad als Sohn eines Kontrabassisten geboren und erhielt seinen ersten Musikunterricht bereits mit sieben Jahren. Mit zwölf besuchte er in Moskau die Zentrale Musikschule, später das Tschaikowsky Konservatorium. 1976 eröffnete ihm seine spätere Frau und Komponistin Aliza Kezeradze neue musikalische Welten. Eine Reihe von Preisen zeichnen seine Karriere aus. Einer, den er nicht gewann, machte ihn 1980 berühmt: Beim Warschauer Chopin-Wettbewerb schied er in der dritten Runde aus. Martha Argerich legte aus Protest ihren Jurysitz nieder.
Nach deren Tod 1996 zog sich Pogorelich von der Bühne zurück, kümmerte sich um den Nachwuchs, richtete Festivals aus und engagierte sich als erster Unesco-Botschafter aus dem klassischen Musik-Bereich für karitative Hilfsprojekte. Heute spielt er wieder selbst. red
Eintrittskarten gibt es in Heilbronn beim Reisebüro Böhm, der Tourist Info, bei allen Geschäftsstellen der Heilbronner Stimme und an der Abendkasse.
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