Spielte „Bella Block“

Hannelore Hoger ist tot – Schauspielerin bekannt für Krimireihe

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Die Schauspielerin Hannelore Hoger ist gestorben. Bekannt ist sie für ihre Rolle als „Bella Bock“ in der gleichnamigen Krimiserie.

von dpa
Hannelore Hoger, hier beim 29. Hamburger Filmfest, ist gestorben.
Hannelore Hoger, hier beim 29. Hamburger Filmfest, ist gestorben.  Foto: Ulrich Perrey

Die beliebte Schauspielerin Hannelore Hoger ("Bella Block") ist tot. Das teilte das ZDF auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der Fernseh-, Film- und Bühnenstar starb laut Mitteilung des Managements bereits am 21. Dezember in Hamburg.

Bis zum Jahr 2018 war Hoger in der ZDF-Erfolgsreihe "Bella Block" zu sehen, in der sie fast ein Vierteljahrhundert und 38 Folgen lang als kauzige Kommissarin auf Verbrecherjagd ging.

Hannelore Hoger tot – genaues Alter unbekannt

Wie alt Hoger geworden ist, bleibt unklar, denn die Grimme-Preisträgerin fand die Frage danach stets "uncharmant" – so schwankten die Angaben zu ihrem Geburtsjahr zwischen 1941 und 1943. Über Hogers Tod hatten zuvor mehrere Medien berichtet.

In Hamburg geboren, ging Hoger nach ihrem Schauspielstudium zunächst zur Bühne. Unter anderem in Ulm, Bremen, Berlin, Bochum und Hamburg feierte sie Erfolge – vor allem mit den Regisseuren Peter Zadek und Augusto Fernandes. 

Hannelore Hoger gestorben: Bekannt für ZDF-Krimireihe "Bella Block"

Komödiantisches Talent bewies die Schauspielerin in Helmut Dietls Schickeria-Glosse "Rossini" (1997), in der sie als Klatschreporterin neben Kollegen wie Götz George und Mario Adorf brillierte. Doch die Rolle, für die sie von einem großen Publikum am meisten geliebt wurde, war die der Bella Block in der gleichnamigen ZDF-Krimireihe.

"Die Sterne am Theaterhimmel trauern. Hannelore Hoger war der Inbegriff einer großen Schauspielerin", zitierte Hogers Management den Hamburger Kultursenator und Präsidenten des Deutschen Bühnenvereins, Carsten Brosda. "Ganz gleich ob am Theater, im Film oder im Fernsehen - sie verstand es, sich Charakteren vollständig anzuverwandeln und dabei in der Rolle stets präsent zu bleiben. Ihre Kunst war das psychologisch feinfühlige Spiel, ihre Gabe das Gespür für ein großes Publikum, und ihre Leidenschaft die unbedingte Freiheit."

Brosda weiter: "Hamburg und die Schauspielwelt trauern um eine beeindruckende Persönlichkeit, deren Werke noch lange wirken werden."

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