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              Die Schönheit des Brutalismus

              23. Juli 2015
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              Das Quartier Barbican ist eines der bekanntesten und größten Beispiele für britische Architektur aus der Epoche des Brutalismus. Das Gebiet mitten in der Londoner City wurde im Zweiten Weltkrieg durch Angriffe der deutschen Luftwaffe zerstört. In den 1950er Jahren gab es einen Architektenwettbewerb für seine Überbauung. 

Aus dem Siegerentwurf, einer Vision für das urbane Leben der Zukunft, entstand in den 1960er und 70er Jahren eine der größten Wohnsiedlungen Londons, der Barbican Estate. Außerdem ein Kulturzentrum, das Barbican Center, in dem unter anderem die Royal Shakespeare Company beheimatet ist. "In London, wo der Wohnungsdruck so groß ist, ist das ein gutes Beispiel für gelungene verdichtete Architektur aus dieser Zeit", sagt Anette Busse vom Fachbereich Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). 

Die Siedlung sei hochwertig angelegt und gepflegt. Die Wohngebäude sind um einen See herum gruppiert, mit viel Grünraum. Das Problem in London heißt Gentrifizierung: Inzwischen sei Wohnen im Barbican-Quartier fast nur noch für die gut verdienende Oberschicht finanzierbar.

              Das Quartier Barbican ist eines der bekanntesten und größten Beispiele für britische Architektur aus der Epoche des Brutalismus. Das Gebiet mitten in der Londoner City wurde im Zweiten Weltkrieg durch Angriffe der deutschen Luftwaffe zerstört. In den 1950er Jahren gab es einen Architektenwettbewerb für seine Überbauung. Aus dem Siegerentwurf, einer Vision für das urbane Leben der Zukunft, entstand in den 1960er und 70er Jahren eine der größten Wohnsiedlungen Londons, der Barbican Estate. Außerdem ein Kulturzentrum, das Barbican Center, in dem unter anderem die Royal Shakespeare Company beheimatet ist. "In London, wo der Wohnungsdruck so groß ist, ist das ein gutes Beispiel für gelungene verdichtete Architektur aus dieser Zeit", sagt Anette Busse vom Fachbereich Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Siedlung sei hochwertig angelegt und gepflegt. Die Wohngebäude sind um einen See herum gruppiert, mit viel Grünraum. Das Problem in London heißt Gentrifizierung: Inzwischen sei Wohnen im Barbican-Quartier fast nur noch für die gut verdienende Oberschicht finanzierbar.

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              Der 1976 mitten in der historischen Altstadt erbaute Komplex wurde lange Zeit als Fremdkörper im Altstadtgefüge empfunden und wegen seiner modernen Gestalt als "Ufo", "Käfer vom Mond" oder "Farbschachtel" angefeindet. 

"Inzwischen", sagt Anette Bosse, sei die Bürgerschaft, "ganz stolz, weil es etwas Außergewöhnliches ist". Seit 2014 hat das Marktdreieck den Status eines eingetragenen Kulturdenkmals der 1970er Jahre.

              Der 1976 mitten in der historischen Altstadt erbaute Komplex wurde lange Zeit als Fremdkörper im Altstadtgefüge empfunden und wegen seiner modernen Gestalt als "Ufo", "Käfer vom Mond" oder "Farbschachtel" angefeindet. "Inzwischen", sagt Anette Bosse, sei die Bürgerschaft, "ganz stolz, weil es etwas Außergewöhnliches ist". Seit 2014 hat das Marktdreieck den Status eines eingetragenen Kulturdenkmals der 1970er Jahre.

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              Gebaut im Jahre 1959, sollte der Komplex Anfang der 2000er-Jahre abgerissen werden, doch die Wirtschaftskrise kam dazwischen. Ein Glücksfall für das Quartier hinter dem Bahnhof Rotterdam Centraal. Im Schieblock haben sich inzwischen Betriebe der Kreativwirtschaft angesiedelt - Architekten, Künstler, Stadtplaner. 

Ein Biergarten zieht am Wochenende junge Szenegänger an, auf dem Flachdach pflanzen die Nutzer Gemüse, halten sich Bienenvölker. Die Fußgänger-Holzbrücke Luchtsingel, die mit Spendengeldern finanziert wurde, verbindet seit Juni das lange Zeit vergessene Quartier im Norden der Stadt mit dem Zentrum. Die Einwohner sind begeistert von dem Projekt, das von bürgerschaftlichem Engagement und Kreativität getragen ist.

              Gebaut im Jahre 1959, sollte der Komplex Anfang der 2000er-Jahre abgerissen werden, doch die Wirtschaftskrise kam dazwischen. Ein Glücksfall für das Quartier hinter dem Bahnhof Rotterdam Centraal. Im Schieblock haben sich inzwischen Betriebe der Kreativwirtschaft angesiedelt - Architekten, Künstler, Stadtplaner. Ein Biergarten zieht am Wochenende junge Szenegänger an, auf dem Flachdach pflanzen die Nutzer Gemüse, halten sich Bienenvölker. Die Fußgänger-Holzbrücke Luchtsingel, die mit Spendengeldern finanziert wurde, verbindet seit Juni das lange Zeit vergessene Quartier im Norden der Stadt mit dem Zentrum. Die Einwohner sind begeistert von dem Projekt, das von bürgerschaftlichem Engagement und Kreativität getragen ist.

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              Von der Kirche zum Kunsttempel: Der 1966 vom bekannten Architekten Werner Düttmann errichtete Sakralbau ist ein modernes Architekturdenkmal und seit Mai Sitz der Galerie des renommierten Galeristen Johann König. St. Agnes, in der seit 2004 keine Gottesdienste mehr gehalten werden, ist eine Trutzburg des Beton-Brutalismus mit weitgehend fensterlosen Wänden. Busse hält die Umnutzung der Kirche für einen "absoluten Glücksfall". Die Galerie passe perfekt hinein, auch deshalb, weil das Licht nur von oben einfalle.

              Von der Kirche zum Kunsttempel: Der 1966 vom bekannten Architekten Werner Düttmann errichtete Sakralbau ist ein modernes Architekturdenkmal und seit Mai Sitz der Galerie des renommierten Galeristen Johann König. St. Agnes, in der seit 2004 keine Gottesdienste mehr gehalten werden, ist eine Trutzburg des Beton-Brutalismus mit weitgehend fensterlosen Wänden. Busse hält die Umnutzung der Kirche für einen "absoluten Glücksfall". Die Galerie passe perfekt hinein, auch deshalb, weil das Licht nur von oben einfalle.

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