Passantin findet tote Seepferdchen in Glasflasche – Tiere bei Altglas-Container entsorgt
Etliche tote Seepferdchen wurden in eine Flasche gesteckt und bei einem Glascontainer in Titisee-Neustadt entsorgt. Nun ermittelt die Polizei, denn die Tiere sind streng geschützt.
Eine Bürgerin macht bei einem Altglas-Container in Titisee-Neustadt einen ungewöhnlichen Fund und alarmiert die Polizei. Zunächst dachte sie, sie hätte ein totes Reptil in der Glasflasche entdeckt. Dann stellte sich heraus: In der Flasche befanden sich etliche tote Seepferdchen. Nun hofft die Polizei auf Zeugenhinweise.
Fund von toten Seepferdchen bei Altglas-Container: Tiere wohl lebendig in Flasche gesteckt
Der unter anderem für Tierschutzdelikte zuständige Fachdienst „Gewerbe/Umwelt“ des Polizeipräsidiums Freiburg übernahm die Ermittlungen, heißt es in einer Mitteilung. Inzwischen steht laut Polizeiangaben fest, dass sich in der etwa 40 Zentimeter hohen und auffälligen Klarglasflasche, welche die Form des Eiffelturms hat, etliche tote Seepferdchen befanden.
Aufgrund des Größenverhältnisses des Flaschenhalses und der Form der streng artgeschützten Tiere sei zu befürchten, dass sie lebendig oder frisch verendet in die Flasche gesteckt wurden. „Sehr wahrscheinlich wurden diese an einem Strand im Ausland aufgesammelt und in die Flasche gesteckt, die dann ihren noch nicht ermittelten Weg nach Titisee-Neustadt fand“, schreibt die Polizei weiter.
Tote Seepferdchen in Glasflasche gefunden: Wer hat die Tiere sterben lassen?
Die Polizei bittet im Zuge der Ermittlungen um Hinweise: Wer Angaben zu der auffälligen Flasche machen kann oder wem diese an einer anderen Stelle aufgefallen ist, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Titisee-Neustadt unter der Telefonnummer 07651 93360 zu melden.
Stimme.de