Mutter und Kind sterben bei Lkw-Unfall in Schramberg – Mann überlebt leichtverletzt
Eine 29-jährige Mutter und ihr dreijähriger Sohn kamen in Schramberg ums Leben, als ein Lastwagen die beiden am Mittwoch erfasste. Ein Autofahrer, dessen Wagen gerammt wurde, überlebte leichtverletzt.
Bei einem Lkw-Unfall in der Schwarzwald-Gemeinde Schramberg sind am Mittwoch (25. März) eine 29-jährige Frau und ihr dreijähriger Sohn ums Leben gekommen. Neben einem Lkw-Fahrer ist auch ein weiterer Beteiligter leicht verletzt worden. Der Mann scheint dabei nach Angaben der Polizei großes Glück gehabt zu haben.
Mutter und Kind sterben bei Lkw-Unfall – ein Autofahrer wird leicht verletzt
Der 42-Jährige saß in seinem geparkten Auto, als der Transporter außer Kontrolle geriet, gegen seinen Wagen und zwei andere Fahrzeuge prallte und eine Frau und ihr Kind auf dem Gehweg überrollte. „Der Wagen wurde durch die Kollision umgeworfen und kam auf der rechten Fahrzeugseite zum Liegen“, teilte die Polizei mit. Der leicht verletzte Mann konnte sich aber selbst aus seinem Auto befreien.
Auch der 53-jährige Lastwagenfahrer wurde leicht verletzt. Er hatte nach Polizeiangaben und eigener Aussage das Bewusstsein am Steuer verloren. Daraufhin war der Transporter gegen mehrere geparkte Autos und über den Gehweg hinweg gegen eine Hauswand geprallt.
Notfallseelsorge und Trauerbegleitung nach tödlichem Lkw-Unfall in Schramberg
Am Tag nach dem Unfall bemüht sich die Gemeinde, die Tragödie gemeinsam zu verarbeiten und den Angehörigen der Opfer zu helfen. Ein Saal der Stadt stehe als Versammlungsstätte zur Verfügung, „so lange, wie die Familie ihn braucht“, sagte Schrambergs Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr (parteilos). Dort könnten sich Verwandte und Freunde treffen und trauern. „Wir haben das Gefühl, das ist gerade das Beste, was wir für die Familie tun können“, sagte Eisenlohr.
Für die Eltern der Kindertagesstätte, die der überfahrene drei Jahre alte Junge besuchte, werde es zudem ein Angebot mit Psychologin, Trauerbegleitung und Notfallseelsorge geben, sagte die Rathauschefin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). „Wir werden uns bemühen, alle Angebote bedarfsgerecht zu konzipieren.“
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