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Achtjährige in Stuttgart sexuell bedrängt: Wertvolle Hinweise bei „Aktenzeichen XY“

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Eine Achtjährige wird in Stuttgart in ein Gebüsch gezogen und sexuell bedrängt. Die ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ hat den Fall behandelt – und die Ermittler rund 100 Hinweise erhalten. 


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Sexueller Übergriff auf ein acht Jahre altes Mädchen: Dazu ist es im Sommer 2024 im Bereich der Thaerstraße im Stuttgarter Stadtteil Weilimdorf-Wolfbusch gekommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Täter und zum Tathergang geben können. Die Ermittler haben sich am Mittwoch, 12. Februar, im ZDF an die Öffentlichkeit gewandt.

Mädchen in Stuttgart sexuell bedrängt: Fall bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“ im ZDF

Die Stuttgarter Tat wurde gleich zu Beginn der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ in einem Filmbeitrag mit nachgestellten Szenen vorgestellt. Anschließend sprach Kriminalhauptkommissar Martin Schuster von der Kripo Stuttgart über den Fall und den aktuellen Ermittlungsstand. 

Rudi Cerne (rechts) stellte den Stuttgarter Fall am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ vor.
Rudi Cerne (rechts) stellte den Stuttgarter Fall am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ vor.  Foto: dpa (rechts), Polizeipräsidium Stuttgart (links), Montage: stimme.de

Was war passiert? Der Gesuchte soll am Montagmittag, 3. Juni 2024, ein achtjähriges Mädchen unterhalb der Thaerstraße in ein Gebüsch gezogen und es sexuell bedrängt haben. Das Mädchen war gegen 12.55 Uhr mit einer Freundin in der Nähe der Grundschule im Bereich der dortigen B295 unterwegs, als es zu der Tat kam. Nachdem die Freundin des Mädchens Hilfe holte, flüchtete der Täter. 

Die beiden Mädchen sowie deren Eltern leiden noch heute an den Folgen des Übergriffs, berichtete Schuster im Gespräch mit Moderator Rudi Cerne. „Wenn der Täter nicht gestört worden wäre, wäre wahrscheinlich noch viel mehr passiert.“ 

Personenbeschreibung des Täters

Der Gesuchte ist 17 bis 20 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank, hat helle Haut und kurze schwarze Haare. Er trug eine schwarze Softshell-Jacke und eine schwarze Hose. Ermittler hatten die Jacke im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Wolfbusch gefunden. Der Mann könnte diese zum Tatzeitpunkt getragen und im Anschluss in ein Gebüsch geworfen haben. Es handelt sich um eine Jacke des Herstellers Engelbert-Strauss.

Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0711/899 05 778 oder per E-Mail stuttgart.wolfbusch@polizei.bwl.de bei der Kriminalpolizei zu melden.

Mädchen in Stuttgart sexuell bedrängt: DNA des Mannes in Bruchsal gefunden

Dann gab der Kriminalhauptkommissar ein neues Detail bekannt: Die DNA des Mannes sei noch an einem anderen Tatort gefunden worden. In Bruchsal-Büchenau (Landkreis Karlsruhe) soll derselbe Täter am 26. September 2024 ein neunjähriges Mädchen angegriffen haben, die mit ihrem Hund spazieren ging. Schuster: „In diesem Fall blieb es beim Versuch.“

Aufgrund der beiden Vorfälle, besteht der Verdacht, dass es sich bei dem Mann um einen Serientäter handelt.

Stuttgarter Fall bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“: Heiße Spur nach Anrufen?

Die spannende Frage zum Schluss der Sendung: Gibt es Hinweise im Stuttgarter Fall? Fabian Puchelt vom LKA Bayern löst auf: 40 Anrufer haben sich mit konkreten Hinweisen an die Ermittler gewandt. Diese seien besonders wertvoll, weil mehrere Anrufer ein und denselben Namen genannt haben. Cerne: „Das hört sich nach einer heißen Spur an.“

Bis Donnerstagvormittag haben sich weitere Anrufer bei gemeldet, teilt eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Stuttgart mit. Insgesamt seien rund 100 Anrufe und vereinzelt auch E-Mails eingegangen, die nun ausgewertet werden. Nach Einschätzung der Ermittler, seien auch „gute Hinweise“ dabei.

Stuttgarter Fall bewegt das TV-Publikum: Belohnung von 2000 auf 9600 Euro erhöht

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, wurde von privater Seite eine Belohnung von 2.000 Euro ausgelobt. Weil der Fall viele Zuschauer erschüttert hatte, stockten Anrufer den Betrag um 7.600 Euro auf nunmehr 9.600 Euro auf.

Erst kürzlich war ein Fall aus Schwaikheim bei „Aktenzeichen XY“ gelandet

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